Support

COMpact 3000 ISDN

Die COMpact 3000 ISDN ist ein vielseitiges ITK-System, das sich nicht nur als Telefonanlage für bis zu acht Teilnehmer, sondern auch als Unteranlage, Voicemail-/Faxsystem oder Media-Gateway in größeren Installationen einsetzen lässt.

Downloads

Bezeichnung
Betriebssystem

4.0S Build 000 (Stable) | 08.11.2018
V2.7.10 Beta (Public Beta) | 18.01.2018
Mac OS X 10.11 (El Capitan)
Linux (ab Kernel 2.6 getestet)
Windows 10 32-/64-Bit
Windows 7 32-/64-Bit SP1
Windows 8 32-/64-Bit (Windows RT wird nicht unterstützt)
Windows 8.1 32-/64-Bit (Windows RT wird nicht unterstützt)
Windows Server 2008 R2
Windows 2012 Server
Windows Server 2016
V1.4.4.0 (Stable) | 12.07.2017
Mac OS X (Yosemite)
Mac OS X 10.11 (El Capitan)
Windows 10 32-/64-Bit
Windows 7 32-/64-Bit SP1
Windows 8 32-/64-Bit (Windows RT wird nicht unterstützt)
Windows 8.1 32-/64-Bit (Windows RT wird nicht unterstützt)
Windows Server 2008 R2
Windows 2012 Server
Windows Server 2016
V 2.4.1.0 (Stable) | 12.07.2017
Windows 10 32-/64-Bit
Windows 7 32-/64-Bit SP1
Windows 8 32-/64-Bit (Windows RT wird nicht unterstützt)
Windows 8.1 32-/64-Bit (Windows RT wird nicht unterstützt)
Windows Server 2008 R2
Windows 2012 Server
Windows Server 2016
20170608 (Stable) | 08.06.2017
V 1.2.0.5 (Stable) | 10.07.2015
Windows 7 32-/64-Bit SP1
Windows 10 32-/64-Bit
Windows 8 32-/64-Bit (Windows RT wird nicht unterstützt)
Windows 8.1 32-/64-Bit (Windows RT wird nicht unterstützt)
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Dokumentationen

SprachenAktuelle Version
Licence Information V17 02/2018 PDF
Konformitätserklärung 07 03/2018 PDF
Bohrschablone 03 01/2012 PDF
Bedienungsanleitung 10 12/2015 PDF
Schnellinbetriebnahmeanleitung V06 05/2015 PDF

FAQs

Gesprächsdaten:
- Datum, Uhrzeit, Dauer und ggf Kosten des Anrufs
- Rufnummer und ggf Name des externen Partners
- interner Teilnehmer
- Richtung (kommend/gehend)
- kommend angerufene bzw abgehend verwendete eigene Rufnummer
- Belegnummer für Hotelfunktion

Nachrichten
- Voicemails
- per Faxbox versendete und empfangene Faxe

Bis sie im Rahmen der automatischen Bereinigung oder manuell gelöscht werden. Die automatische Bereinigung löscht die ältesten gelesenen Nachrichten bei Überschreitung einer festlegbaren prozentualen Schwelle, also z.B. bei 80% des Speicherplatzes, der der Box zugewiesen wurde.

Nein, alle Nachrichten sind auf dem Speichermedium (USB-Stick oder SD-Karte) unverschlüsselt gespeichert. Die Speichermedien von COMpact 4000/5000/5200/5500 und COMmander 6000 haben das ext4-Format und sind damit in der Regel an einem Windows-PC ohne Zusatzsoftware nicht lesbar.
Die Speichermedien der Systemtelefone sind im FAT/FAT32 Format und können ohne Zusatzsoftware an einem Windows-PC ausgelesen werden.

Solange, bis die maximale Anzahl an Gesprächsdatensätzen überschritten wird bzw die Einträge manuell aus der Gesprächsdatenliste gelöscht werden.
Bei Überschreiten der maximalen Anzahl an Gesprächsdatensätzen werden die ältesten Einträge überschrieben.
Es ist nicht möglich, einen Zeitraum zu definieren, nach dem die Gesprächsdaten automatisch gelöscht werden.

Bei der Online-Namenssuche wird die Rufnummer eines Anrufers zu einem externen Anbieter, z.B. dasoertliche.de, gesendet. Ist zu dieser Rufnummer ein Telefonbucheintrag vorhanden und der Rufnummerninhaber hat der Rückwärtssuche nicht widersprochen, wird der Name des Telefonbucheintrags zur Telefonanlage zurückgesendet. Der so ermittelte Anrufername wird dann an den gerufenen Systemtelefonen angezeigt und auch in die Gesprächsdatenliste übernommmen.

Der Übertragungsweg von der Anlage zum Mailserver / Mailprovider ist in der Regel durch die Nutzung von SSL/TLS verschlüsselt.
Eine Verschlüsselung von Mail und Anhängen bis zum Empfänger der Mail (Ende-zu-Ende-Verschlüsselung) ist nicht möglich.

Nur bei externen VoIP-Accounts oder an einem analogen Endgerät. An externen ISDN-Anschlüssen, zu ISDN- oder VoIP-Nebenstellen kann die Rufnummernanzeige nicht verhindert werden.
In der Konfiguration des verwendeteten VoIP-Anbieters kann unter Auswertung kommender SIP-Nachrichten eine benutzerdefinierte Auswertung definiert werden, in der alle Auswahlen für die Suchpriorisierung auf None gesetzt werden.
Bei analogen Endgeräten kann unter Teilnehmer / Funktionsübersicht / Analoge Einstellungen die CLIP-Info deaktiviert werden.

Voraussetzungen:

  • In SD-Kartenfassung gesteckte SD-Karte oder am USB-Port gesteckter USB-Speicherstick
  • MFV-Wahl-Unterstützung des externen Telefons
  • Importierte Sprachdatei (*.fs)
  • Kenntnis der PIN für Fernabfrage der entsprechenden Voicemailbox
  • Ausgeschaltete Voicemailbox

 

  1. Rufen Sie die Voicemailbox an und lassen Sie es etwa eine Minute klingeln.
    Die Voicemailbox nimmt den Ruf an. Sie hören die eingestellte Ansage.
  2. Wählen Sie *.
    Sie werden aufgefordert, die 6-stellige PIN für Fernabfrage und Raute einzugeben.
  3. Geben Sie die PIN für Fernabfrage ein und wählen Sie #*11.
    Die Voicemailbox ist eingeschaltet.

Weitere Schritte:

  • Führen Sie ggf. eine Fernabfrage durch

Die COMpact 3000 analog/ISDN/VoIP verfügen über keine Türschnittstelle nach FTZ Norm.

Sie können jedoch eine analoge Türsprechstelle wie z. B. unsere TFS-Dialog 200, TFS-Dialog 300, TFS-Dialog 400, TFS-Dialog Universal a/b, TSA a/b oder TFS-Dialog Universal plus an den Anlagen betreiben. Zusätzlich können Sie den TSA-a/b verwenden, dieser Umsetzer kann verschiedene Türsprechstellen auf a/b-Port umsetzen.

Vorbereitungen

Telefonanlage für Fernzugriff vorbereiten

  • In der Telefonanlage unter Einstellungen -> Fernzugriff den Parameter "Händlerzugang über Internet ermöglichen" aktivieren
  • Wenn Sie die Methode 2 für die Aktivierung verwenden möchten, müssen Sie zusätzlich eine Fernschaltrufnummer und einen Externen PIN eingeben

Telefonanlage im ARA registrieren

  • Klicken Sie auf "Weiter" oder "Registrierte TK-Anlagen"
  • Über das "+" Zeichen können Sie eine neue Telefonanlage registrieren
  • Tragen Sie die mindestens die Seriennummer und einen Namen der Telefonanlage ein, die Sie per Fernzugriff erreichen möchten

Fernzugriff aktivieren

Methode 1: Aktivierung an beliebigem Telefon des Kunden

  • Lassen Sie den Kunden an einem beliebigen Telefon folgende Sequenz wählen: ##8 Admin-PIN | Subadmin-PIN | Benutzer-PIN * 91 # (Beispiel: ##8 471208* 91 #)
  • Klicken Sie in der ARA Weboberfläche den Refresh-Button und anschließend auf den Button Verbinden

Methode 2: Aktivierung durch den Händler aus der Ferne

  • Wählen Sie von einem beliebigen Telefonanschluss die oben eingestellte Fernschaltrufnummer der Telefonanlage des Kunden
  • Nach dem Quittungston geben Sie ein: ##8 Externe PIN * 91 #(Beispiel: ##8 471108* 91 #)
  • Klicken Sie in der ARA Weboberfläche den Refresh-Button und anschließend auf den Button Verbinden

Datenschutz

Die Firma Auerswald nimmt den Schutz persönlicher Daten sehr ernst. Lesen Sie dazu die "Datenschutzerklärung der Firma Auerswald" und die AGB

Weitere Hilfe

Sehen Sie dazu unser Bedienungsvideo an

Die Hauptanlage muss über mindestens einen internen VoIP Kanal verfügen.

  1. Für jeden Teilnehmer der Unteranlage einen internen VoIP-Teilnehmer vom Gerätetyp "Standard- VoIP"-Telefon an der Hauptanlage einrichten. Die korrespondierenden Teilnehmer in Ober- und Unteranlage müssen die selbe interne Rufnummer haben
  2. Falls gewünscht, für jeden Teilnehmer eine Benutzer-PIN konfigurieren.
  3. Falls die Anlagenkopplung über einen STUN-Server realisiert wird, "STUN-Server für die Anbindung außen liegender VoIP-Teilnehmer" konfigurieren

Die Unteranlage muss über mindestens einen externen VoIP-Kanal verfügen.

  1. VoIP-Anbieter "auerswald" bearbeiten
    • Einstellung kontrollieren: "Unteranlagenbetrieb" muss aktiviert sein
    • Unter Server bei "Domain" und "Registrar" jeweils die IP-Adresse der Hauptanlage eintragen
    • Einstellung für die Rufnummernübermittlung (gehend) kontrollieren
      • Format der gewählten Rufnummer "ohne Landesvorwahl und Ortsvorwahl"
      • Art der Rufnummernübermittlung "im Displaytext"
      • Format der Rufnummernübermittlung "Ohne Landesvorwahl"
      • Rufnummernunterdrückung "kein Displaytext"
  2. Für jeden Teilnehmer an der Hauptanlage einen VoIP-Account einrichten.
    • Einen beliebigen Accountnamen festlegen
    • Als VoIP-Anbieter "auerswald" wählen
    • Als Anschlussart "Mehrgeräteanschluss" wählen
    • Bei Nutzung "aktiviert" wählen
    • Die Zugangsdaten eingeben:
      • Benutzername: Die interne Rufnummer des VoIP- Teilnehmers der Hauptanlage
      • Passwort: Die Benutzer PIN des VoIP-Teilnehmers der Hauptanlage
        (Die Nutzung des Passwortes ist bei einer außen liegenden Nebenstellen zu empfehlen)
    • Amtrufnummer: Die interne Rufnummer des VoIP- Teilnehmers an der Hauptanlage
  3. Für jeden VoIP-Teilnehmer an der Hauptanlage einen internen Teilnehmer der Unteranlage konfigurieren
  4. Teilnehmer in der Unteranlage müssen direkte Amtapparate sein
  5. Teilnehmer in Oberanlage dürfen keine direkte Amtapparate sein
  6. Rufverteilung der Unteranlage konfigurieren:
    • Die VoIP-Amtrufnummern (-Accounts) 1-zu-1 den internen Teilnehmern zuordnen

Vermitteln eines Anrufers der Hauptanlage an einen weiteren Teilnehmer der Hauptanlage von der Unteranlage aus

  1. 2 externe VoIP Kanäle müssen verfügbar sein
  2. Teilnehmer muss Berechtigung zum Amt-Amt vermitteln haben
  3. Allgemeine Einstellungen -> Allgemeines -> Max. Dauer vermittelter Gespräche: extern mit extern
    begrenzt die Gesprächsdauer

Auerswald Fax-Versand via Netzwerk

  1. Allgemeines

    Mit der Auerswald-Fax-Schnittstelle wurde ein Übertragungsweg für den Fax-Versand über eine Auerswald-Telefonanlage realisiert. Um eine möglichst weitgehende Verwendung bereits bestehender Quelltexte zu ermöglichen, wird hierbei auf Standardprotokolle zurückgegriffen.
    Als Basisprotokoll für die Übertragung wird HTTP verwendet. Hierfür existiert in den Telefonanlagen eine funktionierende Infrastruktur. Auf Seiten des versendenden Computers gibt es hierfür i.d.R. bereits fertige Programmbibliotheken.
    Der Inhalt des Fax (d. h. das Dokument) wird als Bild in TIFF-G3-Kodierung übermittelt. Auch hierfür gibt es für den Sender meist fertige OSS-Druckertreiber zur Erzeugung dieses Formates. Die Telefonanlage kann dieses Format ohne weitere Umkodierung direkt für den Versand verwenden.

  2. Unterstützte Telefonanlagen

    Folgende Systeme werden unterstützt (je nach System sind zusätzliche Erweiterungen nötig):

    • COMpact 3000 analog/ISDN/VoIP
    • COMpact 4000
    • COMpact 5000/5000R
    • COMpact 5200/5200R
    • COMpact 5500R
    • COMpact 5010/5020 VoIP
    • COMmander Basic.2 / Basic.2 19
    • COMmander Business / Business 19
    • COMmander 6000/6000R/6000RX
  3. Übertragungsprotokoll

    Zur Übertragung wird die HTTP-Methode POST verwendet.

    Beispiel:

    POST /faxupload HTTP/1.1
    User-Agent: auFaxAgent
    Host: 192.168.20.154
    Connection: Keep-Alive
    Cache-Control: no-cache
    Content-Type: multipart/form-data; boundary=456C6C536F742D48616D52757267
    Authorization: Digest username="801", realm="Auerswald", nonce="bdf981eab52a4f0993748bf6021c81a1", cnonce="666",nc="00000001", qop=auth, uri="/faxupload", algorithm=MD5,
    response="76d6900e6af5802ae0e86c959e26988e"
    Content-Length: 14910

    --456C6C536F742D48616D52757267
    Content-Disposition: form-data; name=""; faxdest="345345"; filename="fax.tiff"
    Content-Type: image/tiff
    [ab hier folgen die Binärdaten]
    II*.x7.........@.6j.).P.M..
    l..Sf...5.......@.6j.).P.M..
    &
    [bis hier folgen die Binärdaten]
    ----456C6C536F742D48616D52757267

    Die URL faxupload enthält dabei als POST-Parameter die Rufnummer des Fax-Empfängers (faxdest=[Rufnummer]).

    Zur Authentisierung mittels Benutzername und Passwort wird DAA (Digest Authentication Access) verwendet. Der Benutzername ist hierbei die interne Rufnummer des Teilnehmers (MSN), das Passwort ist die für diese Rufnummer eingetragene 6-stellige PIN (für COMpact 3000-Serie) bzw. ein mindestens 8-stelliges alphanumerisches Passwort (COMpact 4000/5000/5200/5500, COMpact 5010/5020 VoIP, COMmander Business, COMander Basic.2, COMmander 6000/6000R/6000RX).

    Das Dokument wird mit dem mimetype image/tiff nach der Authentisierung als multipart/form-data übermittelt. Die Übertragung erfolgt immer im Binärformat, d. h. keine base64-Kodierung.

    Die Telefonanlage als HTTP-Server kann beim Verbindungsaufbau oder bei der Übertragung einen Fehler feststellen. Der Fehler wird erst nach Ende der Übertragung an die Senderseite übermittelt. Ein vorzeitiger Abbruch des Uploads ist nach dem HTTP-RFC nicht vorgesehen. Der Sender soll die Fehlermeldung aus dem socket auslesen und eine entsprechende Reaktion auslösen.

    Folgende Fehlermeldungen muss der Sender behandeln:

    • 302 found
      In diesem Fall muss der Versand nochmals mit der in der Meldung angegebenen URL durchgeführt werden.
    • 401 unauthorized
      Der Teilnehmer ist unbekannt, oder das Passwort passt nicht.
    • 403 forbidden
      Der Teilnehmer ist zwar bekannt, Fax-Versand ist aber nicht aktiviert.
    • 404 not found
      Fax-Versand ist mit dieser Telefonanlage nicht möglich.
    • 413 Request Entity Too Large
      Das Fax konnte nicht versendet werden. Pro Fax-Dokument sind nur max. 50 Seiten erlaubt.
    • 415 unsupported media type
      Der mimetype ist falsch, oder das Fax hat nicht das richtige Format.
    • 503 service unavailable
      Der Fax-Server steht derzeit nicht zur Verfügung.
    • 507 insufficient storage
      Der Fax-Puffer der Telefonanlage ist überfüllt.

    Eine abgebrochene Verbindung ohne Übermittlung eines HTTP-Statuscodes soll wie 503 behandelt werden.

    Eine erfolgreiche Anfrage wird mit 200 OK beantwortet. Diese Antwort beinhaltet aber lediglich, dass das Fax erfolgreich in die Versandwarteschlange der Telefonanlage übernommen wurde. Das sollte dem Benutzer auch so mitgeteilt werden.

    Beispielantwort für eine erfolgreiche HTTP-Übertragung:

    HTTP/1.1 200 OK
    Server: GoAhead-Webs
    Expires: 0
    Cache-Control: no-store, no-cache, must-revalidate, post-check=0, pre-check=0
    Pragma: no-cache
    Content-Type: text/html; charset=iso-8859-1;

    Beispielantwort für eine nicht erfolgreiche HTTP-Übertragung:

    HTTP/1.1 503 Site Temporarily Unavailable. Try again.
    Server: GoAhead-Webs
    Date: Mon, 12 Sep 2011 08:27:53 GMT
    Pragma: no-cache
    Cache-Control: no-cache
    Content-Type: text/html; charset=iso-8859-1;

    <html><head><title>Document Error: Site Temporarily Unavailable. Try again.</title></head>
    ...<body><h2>Access Error: Site Temporarily Unavailable. Try again.</h2>
    ...<p></p></body></html>

    Eine unmittelbare Rückmeldung über die Ausführung des Faxauftrags wird nicht übermittelt.

  4. Übertragungsformat

    Fax-Inhalte werden an die Anlage grundsätzlich als TIFF in G3-Kodierung übermittelt. Für die TIFF-Kodierung gelten folgende Voraussetzungen bzw. Einschränkungen:

    • Byte Order: Little Endian
    • Hinter dem TIFF-Header erst die Image-Daten, dann der IFD-Table, dann ggf. vom IFD referenzierte Zusatzdaten
    • Seitenformat wie nach T.4 für das Papierformat A4 vorgegeben mit folgenden festen Parametern: schwarz/weiß, MR-Verfahren, 1.728 Pixel horizontal (203 dpi), die vertikale Länge ist nicht vorgegeben (196 dpi), eine Zerlegung eines langen Original-Dokumentes auf A4-Seiten wird aber wegen der Darstellung im Webserver der Anlage empfohlen!
    • Die einzelnen Fax-Seiten werden innerhalb eines Anhangs als mehrseitiges TIFF-Dokument übertragen.

    Folgende IFD-Tags müssen mit den vorgegebenen Werten belegt sein:

    TagIDWert
    Image Width
    Bits per Sample
    Compression
    Photometric
    Group3Options
    0x100
    0x102
    0x103
    0x106
    0x124
    1728
    1
    3
    0
    0
    A4
    B/W
    CCITT Group 3
    White is Zero
    1-dim., RLE, no fillbits

    Folgende IFD-Tags müssen mit der Seite entsprechenden Werten belegt sein:

    TagIDWert
    Image Height
    Strip Offset
    Strip Byte Count
    0x101
    0x111
    0x117
    Länge der Seite in Pixelzeilen
    Offset auf Image Daten
    Länge der Image Daten

    Folgende IFD-Tags werden erkannt aber nicht ausgewertet:

    TagIDVerwendeter Wert
    Rows per Strip
    xResolution
    yResolution
    0x116
    0x128
    0x129
    -1Ein Strip pro Seite
    203 DPI
    196 DPI

    Alle weiteren IFD-Tags und zusätzliche beschreibende Daten werden (vorerst) ignoriert.

  5. Verhalten der Telefonanlage

    Nachdem das Fax-Dokument per HTTP-Upload auf die Telefonanlage übertragen wurde, stellt der Fax-Server es in die Fax-Warteschlange ein. Der Fax-Server arbeitet nun, wie für diesen spezifiziert, die Fax-Warteschlange ab.

    Ist für den Fax-Versand eine Benachrichtigung durch E-Mail vorgesehen, wird nach erfolgtem Versand ein Versandbericht erstellt und versendet. Hierüber kann der Sender erfahren, dass der Fax-Versand beendet ist und ob der Versand erfolgreich war.

Im Auslieferzustand ist eine statische IP-Adresse von http://192.168.1.111 vorgegeben. Die Zugangsdaten:
Benutzername: admin
Passwort: admin
Die aktuelle IP-Adresse kann über den den Code ##8*941# an einem ISDN-Telefon abgefragt werden.

Die IP-Adresse wird nur am direkt angeschlossenen ISDN-Telefon angezeigt, nicht am internen S0-Bus unserer Telefonanlagen.
Info: Es werden Displaymeldungen verwendet
Nur COMmander Business und COMmander Basic.2: Eine Ersatzmöglichkeit ist der automatisch stattfindende Rückruf vom VoIP/ISDN Gateway. Bei diesem Rückruf wird dann die IP-Adresse als Rufnummer übermittelt.

Telekom (Magenta Zuhause und DeutschlandLAN IP)

 

Landesvorwahl0049
Ortsvorwahlz.B. 05306
LandD
AmtszugangszifferBeliebig (z.B. 99)
BenutzernameOrtsvorwahl + Rufnummer (z.B. 0530692000)
Passwort

Wird nicht benötigt. Da dies jedoch ein Pflichtfeld ist, z.B. ein * oder eine Ziffer eintragen.

Authentifizierungs-ID

Wird nicht benötigt. Bitte leer lassen..

MSN

Rufnummer (z.B. 92000)

Bei COMpact 3000 mit Ortsvorwahl (z.B. 0530692000).

Displayname bzw. Name

Wird nicht benötigt. Optional.

Bei COMpact 3000 leer lassen.

Clip No ScreeningNicht unterstützt.
Zusatzinformationen
  • Für jede Rufnummer muss ein separater Account angelegt werden.
  • Das unter "Online-Konfigurationen" verfügbare Anbieterprofil "de Telekom Magenta..." verwenden.
  • COMpact 3000: Das Anbieter-Profil „CSIP.ft“ unter folgender Adresse herunterladen: CSIP.ft Unter „Einrichtung -> Voice over IP -> Anbieter“ über „Durchsuchen“ das Profil auswählen und in die Anlage importieren.


Wird ein Mitbenutzer angelegt und diesem eine Rufnummer über das Telekom-Portal zugeordnet, ist die Registrierung nur noch mit Passwort = Email-Passwort und Authentifizierungs-ID = Email-Adresse möglich, der Benutzername bleibt weiterhin Ortsvorwahl+Rufnummer.


Wenn im Account als Passwort nur ein * verwendet werden soll, muss im Kundencenter der Telekom für die Rufnummer der Hauptbenutzer in der Nutzerverwaltung konfiguriert sein.

 

Hinweis:
Bei den von uns zur Verfügung gestellten Zugangsdaten handelt es sich um eine unverbindliche Information. Für Änderungen von Seiten des VoIP-Anbieters können wir keine Gewährleistung übernehmen. Erfragen Sie bitte die Änderungen direkt bei Ihrem Provider.

Allgemein

Dateien die Sie uns senden, unterliegen ggf. dem Datenschutz. Bitte achten Sie darauf, dass die gesetzlichen Vorschriften erfüllt werden.

Viele Informationen, welche Daten möglicherweise in den Protokollen enthalten sind, erhalten Sie direkt in dem Auerswald-System (aktuelle Produkte).

Ich habe einen eigenen Datenserver, über den ich die Dateien zur Verfügung stellen möchte

  • Teilen Sie uns einfach den Link zu den Dateien mit.
  • Möglicherweise ist es notwendig, die Dateien zu verschlüsseln. Bitte packen Sie die Daten mit einem ZIP-Programm und verschlüsseln das Archiv.
    Teilen Sie uns das notwendige Passwort bitte in einer separaten E-Mail oder telefonisch mit.

Ich habe keinen eigenen Datenserver, über den ich die Dateien zur Verfügung stellen kann

  • Nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Sie erhalten einen Link zu einem separaten Onedrive-Ordner.
  • Laden Sie über den Link Ihre Dateien hoch.
  • Möglicherweise ist es notwendig, die Dateien zu verschlüsseln. Bitte packen Sie die Daten mit einem ZIP-Programm und verschlüsseln das Archiv.
    Teilen Sie uns das notwendige Passwort bitte in einer separaten E-Mail oder telefonisch mit.
  • Die Daten werden von uns Ihrem Ticket hinzugefügt und aus dem Onedriveordner gelöscht.

Information

Ihre Daten, die wir zur Bearbeitung des Tickets von Ihnen erhalten werden in unserem Ticketsystem auf eigenen Servern in unserem Haus gespeichert.

Hinweis: Die Einstellungen gelten für alle Auerswald TK-Anlagen, die externe Internettelefonie (VoIP) anbieten.

COMpact 3000:

Unter „VoIP-Accounts“ einen Namen für den Account eintragen, den entsprechenden Anbieter, die Anschlussart auswählen und durch Klick auf das grüne Plus-Symbol den Account anlegen.

 

COMpact 5010/5020, COMmander Basic2/Business:

Unter „COMset -> Externe Rufnummern -> Voice over IP (VoIP) -> Anbieter“ durch Klick auf „Online-Konfigurationen“ das entsprechende Anbieterprofil herunterladen.

Anschließend unter Aktion „Importieren“, die heruntergeladene Datei auswählen und importieren.

Unter „COMset -> Externe Rufnummern -> Voice over IP (VoIP) -> Accounts“ einen Namen für den Account eintragen, den zuvor importierten Anbieter, sowie die Anschlussart auswählen und durch Klick auf „Ausführen“ den Account anlegen.

 

COMpact 4000, COMpact 5000, COMmander 6000:

Unter „Öffentliche Netze -> Voice over IP (VoIP) -> Anbieter“ durch Klick auf „Online-Konfigurationen“ das entsprechende Anbieterprofil auswählen und laden.

Unter „Öffentliche Netze -> Voice over IP (VoIP) -> Accounts“ auf „Neu“ klicken, einen Namen für den Account eintragen, den zuvor importierten Anbieter, sowie die Anschlussart auswählen und durch Klick auf „Speichern“ den Account anlegen.

1&1 Versatel

Landesvorwahl0049
Ortsvorwahlz.B. 05306
LandD
AmtszugangszifferBeliebig (z.B. 99)
BenutzernameVoIP-Rufnummer beginnend mit 0049 (z.B. 0049530692000)
PasswortZur VoIP-Rufnummer gehörendes Passwort (min. 8 Stellen).
Authentifizierungs-ID

Nicht benötigt.

MSN

Rufnummer (z.B. 0049530692000, 0049530692001,0049530692002)

Displayname

I.d.R. nicht benötigt

Clip No ScreeningNicht unterstützt.
Zusatzinformationen 

 

Hinweis:
Bei den von uns zur Verfügung gestellten Zugangsdaten handelt es sich um eine unverbindliche Information. Für Änderungen von Seiten des VoIP-Anbieters können wir keine Gewährleistung übernehmen. Erfragen Sie bitte die Änderungen direkt bei Ihrem Provider.

Die Hacker gehen immer nach der gleichen Methode vor: Sie suchen nach Unternehmen, deren Telefonanlage eine integrierte Voicemail-Funktion (Anrufbeantworter) besitzt, um diese über die Fernabfrage zu manipulieren. Alle Anlagen, die in letzter Zeit manipuliert worden sind, wiesen schlechte Sicherungsvorkehrungen wie z. B. unsichere PINs auf. In Auerswald TK-Anlagen gibt es ausreichende Sicherheitsmechanismen. Sie müssen aber genutzt werden!

 

 

Bitte beachten Sie daher unbedingt folgende Empfehlungen, um Ihre Auerswald Telefonanlage gegen solche Angriffe abzusichern:

 

  1. Für die Fernabfrage können die Admin-PIN, die Benutzer-PIN oder die PIN für die Voicemailbox genutzt werden. Machen Sie es dem Angreifer nicht leicht und vergeben komplexe PINs (Die PINs in den Anlagen bestehen aus sechs Ziffern. Ziffernfolgen wie „123456“ oder „111111“ sind NICHT sicher! Geburtstage übrigens auch nicht wirklich. Sinnvoller sind zufällige Ziffernfolgen.).
  2. Nutzen Sie, wenn irgend möglich, die Sperrfunktionen für eingehende Rufe (z. B. Ausland sperren).
  3. Es ist sicherer, die Nachrichtenweiterleitung per E-Mail zu nutzen und die Fernabfrage zu deaktivieren.
  4. Es werden abgehend gerne Sparvorwahlen (010…) eingesetzt, sodass die Schutzmechanismen der Telekom (Erkennung hohes Gebührenaufkommen in zu kurzer Zeit) nicht greifen. Sie können Ihre Anlage sichern, indem Sie die Sperrfunktionen für ausgehende Rufe nutzen (z. B. für Rufe, die mit 010 beginnen).

Wichtige Informationen zum Thema „Notruf“

Als Errichter (Installateur) und Betreiber (Kunde) von Telekommunikations­anlagen sind Sie zur ungehinderten und vorrangigen Weiterleitung von Notrufen (Rufnummern 110 und 112) verpflichtet (Telekommunikations­gesetz § 108).

 

Berücksichtigen Sie daher unbedingt die folgenden Punkte:
 

  1. Damit dies zu jedem Zeitpunkt ohne spezielle Kenntnisse des Bedieners gegeben ist, dürfen die bereits eingetragenen Notrufnummern in der Telefonanlage nicht gelöscht werden. Ansonsten kann es zu einer Nicht- oder Falschwahl kommen!
  2. Des Weiteren muss die Funktion „Notruf hat Vorrang“ aktiviert bleiben.
  3. Bei den Auerswald Telefonanlagen COMpact 4000/5000(R)/5200(R)/5500(R) und COMmander 6000/6000R/6000RX ist das Löschen von gesetzlich vor­geschriebenen Notrufnummern ab der Firmware-Version 6.6 B nicht mehr möglich. Optional können Notrufnummern mit Amtzugangsziffer gewählt werden, damit interne Rufnummern beginnend mit „11“ genutzt werden können. Teilen Sie bei Auswahl dieses speziellen Betriebsfalles den Sachverhalt allen Nutzern der Telefonanlage mit und beschriften Sie alle angeschlossenen Telefone entsprechend, damit Sie nicht gegen § 108 Telekommunikationsgesetz verstoßen.
  4. Prüfen Sie ebenfalls, ob die Rufnummer 116117 (ärztlicher Bereitschafts­dienst) in der Telefonanlage bereits hinterlegt ist. Diese Rufnummer ist bei Neuinstallationen ebenfalls immer als Servicerufnummer einge­tragen. Bei älteren Systemen, bei denen es keine Servicerufnummern gibt, tragen Sie diese ebenfalls als Notrufnummer ein.

 

Hinweis: Verwenden Sie baldmöglichst die aktuelle Firmware-Version für Ihre Telefonanlage (COMpact 4000/5000(R)/5200R/5500(R) oder COMmander 6000/R/RX) und prüfen Sie bei älteren Systemen die eingetragenen Notrufnummern 110 und 112 sowie generell die ärztliche Bereitschaftsrufnummer 116117.

Da Text vor Melden nur in Verbindung mit einer Gruppe genutzt werden kann, muss für diesen Fall die Wartefeldzentrale über eine Gruppe realsiert werden. Wenn für die Waretefeldzentrale direkt der Teilnehmer genutzt wird, kann kein Text vor Melden konfiguriert werden.

Tabelle zur Speicherspezifikation (USB Stick, SD-Karte)

 

USB-Stick

Telefonanlagen

ProduktMax. SpeichergrößeMin. SchreibgeschwindigkeitMin. LesegeschwindigkeitMin. Anzahl SchreibzyklenFormat des Dateisystems
COMpact 300016 GB4 MByte/Sek6 MByte/Sek1 Mio.FAT/FAT32
COMpact 400016 GB6 MByte/Sek9 MByte/Sek2 Mio.FAT/FAT32 (wird im System auf EXT4 umformatiert)
COMpact 500016 GB6 MByte/Sek9 MByte/Sek2 Mio.FAT/FAT32 (wird im System auf EXT4 umformatiert)
COMpact 50x0 VoIP16 GB6 MByte/Sek9 MByte/Sek2 Mio.FAT/FAT32
COMmander 6000 ohne VMF-Modul16 GB6 MByte/Sek9 MByte/Sek2 Mio.FAT/FAT32 (wird im System auf EXT4 umformatiert)

Telefone

ProduktMax. SpeichergrößeMin. SchreibgeschwindigkeitMin. LesegeschwindigkeitMin. Anzahl SchreibzyklenFormat des Dateisystems
COMfortel VoIP 2500 AB4 GB4 MByte/Sek6 MByte/Sek200.000FAT/FAT32
COMfortel 320032 GB2 MByte/Sek2 MByte/Sek10.000FAT/FAT32
COMfortel 350032 GB2 MByte/Sek2 MByte/Sek10.000FAT/FAT32

 

 

SD-Karte

 

Telefonanlagen

ProduktMax. SpeichergrößeMin. SchreibgeschwindigkeitMin. LesegeschwindigkeitMin. Anzahl SchreibzyklenFormat des Dateisystems
COMpact 300016 GB5 MByte/Sek8 MByte/Sek200.000FAT/FAT32
COMpact 4000SD-Karte ist fest eingebaut und kann nicht vom Anwender ausgetauscht werden
COMpact 5000SD-Karte ist fest eingebaut und kann nicht vom Anwender ausgetauscht werden
COMmander 6000 ohne VMF-ModulSD-Karte ist fest eingebaut und kann nicht vom Anwender ausgetauscht werden
VMF-Modul16 GB9 MByte/Sek15 MByte/Sek4 Mio.FAT/FAT32

Telefone

ProduktMax. SpeichergrößeMin. SchreibgeschwindigkeitMin. LesegeschwindigkeitMin. Anzahl SchreibzyklenFormat des Dateisystems
COMfortel 1400 (MicroSD)16 GB3 MByte/Sek3 MByte/Sek200.000FAT/FAT32
COMfortel 1400 IP (MicroSD)16 GB3 MByte/Sek3 MByte/Sek200.000FAT/FAT32
COMfortel 25004 GB3 MByte/Sek3 MByte/Sek200.000FAT
COMfortel 260016 GB3 MByte/Sek3 MByte/Sek200.000FAT/FAT32
COMfortel 2600 IP16 GB3 MByte/Sek3 MByte/Sek200.000FAT/FAT32
COMfortel 320016 GB3 MByte/Sek3 MByte/Sek200.000FAT/FAT32
COMfortel 350016 GB3 MByte/Sek3 MByte/Sek200.000FAT/FAT32
COMfortel 3600 IP16 GB3 MByte/Sek3 MByte/Sek200.000FAT/FAT32

Zubehör

ProduktMax. SpeichergrößeMin. SchreibgeschwindigkeitMin. LesegeschwindigkeitMin. Anzahl SchreibzyklenFormat des Dateisystems
WG-6404 GB2 MByte/Sek3 MByte/Sek2.000.000FAT/FAT32

 

Hinweis für den Betrieb mit 16 GB SD-Karten

Bitte beachten Sie, dass durch das größere Speichervolumen die Arbeitsgeschwindigkeit des Telefons herabgesetzt werden kann.

In diesem Fall empfiehlt es sich, mit einem PC die SD-Karte auf 4 GB zu formatieren.

Um für eine MSN / DDI mehrere Teilnehmer in die Rufverteilung mit aufzunehmen, muss eine Gruppe angelegt werden. Der Vorteil ist hier, dass man verschiedene Klingelschemata in der Erreichbarkeit der Gruppe einrichten kann.

Unter folgenden Bedingungen kann man für weitere Anrufer ein Besetzzeichen von Seiten der TK-Anlage ausgeben.

 

  1. Der externe Ruf geht nur auf einen Teilnehmer. Dieser darf kein Anklopfen aktiviert haben. Weiterhin darf für die Rufnummer kein Parallelruf oder eine Anrufweiterschaltung bei Besetzt vom Teilnehmer oder der MSN/DDI konfiguriert sein.
  2. Es wurde für die Rufnummer oder die Gruppe (abhängig von der TK-Anlage) Busy-on-Busy aktiviert. Hier kann man bei den aktuellen Systemen noch konfigurieren, ab welcher Verbindung besetzt sein soll.

Sind diese Bedingungen erfüllt, bekommt der nächste Anrufer ein Besetzt. Ist das nicht der Fall, liegt es nicht mehr an der TK-Anlage. Was könnte nun die Ursache sein?

 

  1. Das System wird nicht mehr direkt am Amtsanschluss betrieben. Es ist z. B. ein Router dazwischen geschaltet. In diesem Fall gibt die TK-Anlage zum Router, dass die TK-Anlage besetzt ist. Der Router sieht von seiner Seite nur ein besetztes Endgerät, wenn dieser nun eine Rufverteilung auf weitere Teilnehmer von seinen Anschluss hat, werden diese natürlich weiter gerufen.

    Hier sollte nun geprüft werden, ob es dafür eine Einstellungsmöglichkeit im Router gibt oder das System auch ohne den Router direkt am Amtsanschluss betrieben werden kann.
     
  2. Eine weitere Möglichkeit ist, wenn zur TK-Anlage ein weiteres Gerät parallel am Amtsanschluss betrieben wird. Ist z. B. eine Alarmanlage parallel mit angeschlossen, kann es sein, dass diese noch auf den Ruf reagiert. Die Alarmanlage meldet zum Netzanbeiter, dass sie als Endgerät erreichbar ist. Die TK-Anlage meldet besetzt, Alarmanlage meldet frei, es bekommt der Anrufer ein Freizeichen.

    In diesem Fall muss entweder das parallel angeschlossene Gerät vom Amtanschluss getrennt werden und ggf. über einen Anschluss als Teilnehmer in der TK-Anlage verwendet werden oder, wenn möglich, so konfiguriert werden, dass es nicht auf die Rufnummer reagiert. Hier muss dann direkt der jeweilige Hersteller gefragt werden.

Wie kann ich überprüfen, dass die TK-Anlage besetzt ist. Von der Rufnummer sollten mehrere Teilnehmer gerufen werden. Es wird Busy-on-Busy nach 1 Verbindung (abhängig vom System) konfiguriert. Es wird nun das erste Mal angerufen, die zugeordneten Teilnehmer werden jetzt gerufen. Einer nimmt das Gespräch entgegen. Nun erfolgt der zweite Anruf, nun dürfen keine Teilnehmer signalisieren. Werden weiterhin Teilnehmer gerufen, muss die Konfiguration der TK-Anlage überprüft werden. Hört der Anrufer ein Freizeichen, aber die Teilnehmer der TK-Anlage werden nicht gerufen, trifft einer der oberen Fälle zu. Hört der Anrufer ein Besetztzeichen ist alles in Ordnung.

Vorbereitungen

Telefonanlage für Fernzugriff vorbereiten

  • In der Telefonanlage unter Einstellungen -> Fernzugriff den Parameter "Händlerzugang über Internet ermöglichen" aktivieren
  • Wenn Sie die Methode 2 für die Aktivierung verwenden möchten, müssen Sie zusätzlich eine Fernschaltrufnummer und einen Externen PIN eingeben

Information für den Fachhändler

Telefonanlage im ARA registrieren

  • Klicken Sie auf "Weiter" oder "Registrierte TK-Anlagen"
  • Über das "+" Zeichen können Sie eine neue Telefonanlage registrieren
  • Tragen Sie die mindestens die Seriennummer und einen Namen der Telefonanlage ein, die Sie per Fernzugriff erreichen möchten

Fernzugriff aktivieren

Methode 1: Aktivierung an beliebigem Telefon des Kunden

  • Lassen Sie den Kunden an einem beliebigen Telefon folgende Sequenz wählen: ##8 Admin-PIN | Subadmin-PIN | Benutzer-PIN * 91 # (Beispiel: ##8 471208* 91 #)
  • Klicken Sie in der ARA Weboberfläche den Refresh-Button und anschließend auf den Button Verbinden

Methode 2: Aktivierung durch den Händler aus der Ferne

  • Wählen Sie von einem beliebigen Telefonanschluss die oben eingestellte Fernschaltrufnummer der Telefonanlage des Kunden
  • Nach dem Quittungston geben Sie ein: ##8 Externe PIN * 91 #(Beispiel: ##8 471108* 91 #)
  • Klicken Sie in der ARA Weboberfläche den Refresh-Button und anschließend auf den Button Verbinden

Datenschutz

Die Firma Auerswald nimmt den Schutz persönlicher Daten sehr ernst. Lesen Sie dazu die "Datenschutzerklärung der Firma Auerswald" und die AGB

Weitere Hilfe

Sehen Sie dazu unser Bedienungsvideo an

Anforderungen:

  • Auerswald COMpact 4000, COMpact 5000/5000R, COMpact 5200/5200R, COMpact 5500R, COMpact 5010/5020 VoIP oder COMmander 6000/6000R/6000RX
  • LAN-TAPI-Treiber ab Version 2.4.0.6 und höher installiert

Konfiguration:

Falls noch nicht geschehen, geben Sie Ihre Wählregeln und Standortinformationen in den Telefon-/Modem-Optionen (Windows Systemsteuerung) ein. Geben Sie die Verbindungsinformationen (IP-Adresse, Port, LAN-TAPI-Passwort) in den Einstellungen des LAN-TAPI-Treibers ein.

Überprüfen Sie im Menü der Telefonanlage die LAN-TAPI-Einstellungen (IP-Adresse, Port, LAN-TAPI-Passwort) entsprechend den Einstellungen des Treibers oder ändern Sie sie anderweitig.

Vergewissern Sie sich, dass die erforderlichen Dongle-Lizenzen erworben wurden, und erstellen Sie in den LAN-TAPI-Einstellungen der Telefonanlage auch eine Liste der LAN-TAPI-Teilnehmer.

Deaktivieren Sie den RAS-Dienst in den Verwaltungstools Ihres Servers und starten Sie den Rechner neu. Starten Sie nach dem Neustart den Telefoniedienst des Servers neu.

Test:

Führen Sie den Windows-Dialer aus und stellen Sie den zu testenden Teilnehmer in den Optionen ein.

Netzwerk und PC´s

  • Achten Sie auf eine stabile Netzwerkumgebung. Der LAN-TAPI Server muss die Telefonanlage über das Netzwerk permanent erreichen können.
  • Stellen Sie sicher, dass unnötige TAPI-Einträge (z.B. HID, 323 etc.) in den erweiterten Telefon/Modem Optionen entfernt werden.
  • Prüfen Sie, ob die Betriebssysteme der eingesetzten PC´s von unserem LAN- TAPI Treiber und der LAN- TAPI Software unterstützt werden. Informationen zu den Systemvoraussetzungen erhalten Sie auf den Informationsseiten der eingesetzten Telefonanlage in unserem Serviceportal.
  • LAN-TAPI für mehrere Teilnehmer ohne Zusatzsoftware ist möglich, wenn ein Domänencontroller (DC) zur Verfügung steht, auf dem die Telefonie eingerichtet ist und die Clients an den DC angebunden sind.
  • LAN- TAPI für einen Teilnehmer ohne Zusatzsoftware ist möglich, wenn der LAN-TAPI Treiber auf diesem Client installiert wird.
  • Achten Sie unbedingt darauf, dass der LAN-TAPI Treiber im gesamten Netzwerk nur ein einziges Mal installiert ist.
  • Auf einem Terminalserver ist eine Steuerung der Zugriffsberechtigung auf die Teilnehmerleitungen nicht möglich. Diese Art der Installation wird aus diesem Grund nicht empfohlen.

Telefonanlage

  • Prüfen Sie, ob die Telefonanlage LAN-Tapi unterstützt. Informationen finden Sie in der Zusammenfassung der Funktionen der Telefonanlage auf www.auerswald.de.
  • Standardmäßig werden unsere Telefonanlagen mit einer bestimmten Anzahl von LAN-Tapi-Leitungen geliefert, die verwendet werden können. Zusätzliche Leitungen können im Auerswald Onlineshop shop.auerswald.de erworben werden.

Telefone

Je nach Telefon steht möglicherweise nicht der volle Umfang der LAN-TAPI Funktionen zur Verfügung. Zum Beispiel steht u.a. der automatischer Rufaufbau, Makeln und Vermitteln an Standard-Geräten (analog, standard-ISDN, standard-SIP) nicht zur Verfügung. Genauere Informationen, mit welchen Endgeräten Sie den vollen Umfang nutzen können, finden Sie in der Produktbeschreibung des LAN-TAPI Treibers auf unserer Internetseite www.auerswald.de

 

Software

  • CTI Software eines Softwareherstellers benötigt in der Regel separate, kostenpflichtige Lizenzen des Herstellers. Beachten Sie bitte, dass diese Lizenzen zusätzlich zu den LAN-TAPI Freischaltungen in der Telefonanlage bezogen werden müssen.
  • Bei PBX-Call Assist ist der Erwerb der Softwarelizenzen ab dem ersten Teilnehmer notwendig (die LAN-TAPI Freischaltung für die Telefonanlage ist hier bereits in gleicher Anzahl enthalten).
  • Bei der Nutzung von PBX Call Assist in einer Terminalserver-Umgebung beachten Sie bitte, dass die Nutzung des PBX Call Assist Clients nur ohne TAPI oder mit Standard-TAPI (nur gehende Wahl) möglich ist. Ein Einsatz des erweiterten Remote-TAPI-Treibers (gehende Wahl und Anzeige eingehender Rufe) in einer solchen Umgebung ist nicht möglich (wird während der Installation der Client-Software abgefragt).

TK-Anlagen mit externem ISDN-Anschluss

Wenn Sie einen Router besitzen, der die IP-Telefonie unterstützt und Ihnen einen ISDN-Anschluss (S0-Port) zur Verfügung stellt, können Sie Ihre TK-Anlage daran weiter betreiben. Es ist nur zu beachten, dass die TK-Anlage nun als Unteranlage am Router betrieben wird. Hier können dann verschiedene Funktionen, die über den Netzanbieter gesteuert und über die TK-Anlage bedient werden (wie z. B. Anrufweiterschaltung über Netzanbieter), nicht mehr genutzt werden. Da dieses auch abhängig vom Router ist, können wir leider keine Auflistung geben, welche Funktionen das betrifft.

TK-Anlagen mit externem analogen Anschluss

Wenn Sie einen Router besitzen, der die IP-Telefonie unterstützt und Ihnen einen analogen Anschluss zur Verfügung stellt, können Sie Ihre TK-Anlage daran weiter betreiben. Es ist nur zu beachten, dass die TK-Anlage nun als Unteranlage am Router betrieben wird. Hier können dann verschiedene Funktionen, die über den Netzanbieter gesteuert und über die TK-Anlage bedient werden (wie z. B. Anrufweiterschaltung über Netzanbieter), nicht mehr genutzt werden. Da dieses auch abhängig vom Router ist, können wir leider keine Auflistung geben, welche Funktionen das betrifft.

TK-Anlagen mit VoIP-Anschluss

Hier kann, wenn vom Netzanbieter die Zugangsdaten zur Verfügung gestellt werden und der Netzanbieter den Anschluss von VoIP-Endgeräten zuläßt (mit Netzanbieter klären, z. B. bei Routerzwang), der IP-Zugang direkt in der TK-Anlage konfiguriert werden. Es ist kein Umsetzer erforderlich. Die TK-Anlage wird dazu nur mit dem Netzwerk (DSL-Router) verbunden.

IP-Grundeinstellungen für die VoIP-Telefonie

Nach erfolgreicher Einrichtung und Anpassung der Telefonanlage an das vorhandene Netzwerk (eine ausführliche Beschreibung erhalten Sie im Installationshandbuch) können Sie jetzt die erforderlichen IP-Einstellungen für VoIP-Telefonie vornehmen.

1. Gateway
2. DNS Server

Hinweis: Beachten Sie bitte, dass es sich in diesem Beispiel um die Standard IP-Adresse handelt.

Sind die IP-Adresse vom Gateway und DNS-Server Ihres Netzwerks nicht bekannt, können Sie die Netzwerkeinstellungen folgendermaßen überprüfen; Voraussetzung dafür ist, dass Ihr Rechner die IP-Adresse vom Router automatisch bezieht (DHCP aktiviert).

Geben Sie in der Windows-Eingabeaufforderung den Befehl ipconfig /all ein und bestätigen die Eingabe mit der Enter-Taste.

Sie sehen jetzt die IP-Einstellungen Ihres Rechners und des Netzwerks. Übernehmen Sie bitte die Einstellungen des (Standard-) Gateways und des DNS-Servers in die Server-Konfiguration der Anlage (siehe Abbildung Punkt 1 und 2). Speichern Sie danach die Eingabe mit dem Ausführen-Button.

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