Support

COMfortel® D-400

Das COMfortel D-400 vereint das praktische Design und den eleganten Minimalismus der D-Serie mit dem Funktionsumfang einer professionellen Kommunikationslösung für höchste Ansprüche. Damit sind beeindruckende Performance und höchste Effizienz im Businessalltag garantiert.

Hochauflösendes 4,3"-TFT-Display mit kapazitiver Touchfunktion, HD-Audioqualität dank Wideband und ein Headset-Anschluss mit DHSG-/EHS-Unterstützung für freie Hände beim Telefonieren – das COMfortel D-400 lässt keine Wünsche offen.

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Bezeichnung
Betriebssystem

V2.4B00000 (Stable) | 07.12.2022
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Dokumentationen

SprachenAktuelle Version
Kurzanleitung V01 12/2019 PDF
Betriebsanleitung V03 02/2022 PDF
Konformitätserklärung D-400 V02 10/2022 PDF
Erweiterte Informationen V09 11/2022 Online PDF
V09 11/2022 Online PDF
V09 11/2022 Online PDF

Betriebsanleitung

Allgemeine Informationen

Anleitung für COMfortel D-400 ab Firmwareversion 2.0B

Geänderte Beschreibungen

Konformitätserklärung: Hersteller und Webseite ergänzt

Identität am Telefon einrichten > 5.: UI geändert

Diverse redaktionelle Änderungen


Konformitätserklärung D-400

Richtlinien:
•    2011/65/EU with amendment 2015/863/EU ersetzt 2011/65/EC
 
Normen:
•    EN 55032:2015/A11:2020 ersetzt EN 55032:2015
•    EN 55035:2017/A11:2020 ersetzt EN 55035:2017
•    EN 55024:2010+A1:2015 entfällt
•    EN 63000:2018 neu


Erweiterte Informationen

Allgemeine Informationen

Hilfe/Anleitung für Telefone der COMfortel D-Serie ab Firmwareversion 2.4


Neue Beschreibungen

Informationen zum Release 2.4

Enthält Informationen zur neuen Firmwareversion

Anrufliste pflegen

Neue Funktion

Direktruf

Neue Funktion

Stiller Alarm

Neue Funktion

Longpress auf eine noch nicht belegte Funktionstaste

Neue Funktion

Wird eine noch nicht mit einer Funktion belegte Taste lange gedrückt (Longpress), öffnet sich automatisch das Menü zur Konfiguration der gewünschten Taste.

Kommende Rufe

Beschreibung und Illustration kommender Rufe an Geräten der COMfortel D-Serie.


Geänderte Beschreibungen

Funktionstasten

Neuer Eintrag: Stiller Alarm

Headsetmodus

Erweiterung um USB-Headsets

Systemsymbole

Erweiterung um Icon für die Funktion Stiller Alarm

Provisioning

Störungsfreier Betrieb nach Provisionierung durch eine Cloud-PBX

Update

Anzeige von Fehlermeldungen bei fehlgeschlagenem Bootvorgang in den Updater

Begriffsänderungen Identitäten

Subscription wiederholen geändert in Subscriptionversuche

Register wiederholen geändert in Registerversuche

Video-Tutorials

Integration von Video-Tutorials zu bestimmten Themen.

Spezifische Verlinkungen ins Dokuwiki

Gezielte Positionierung von Verlinkungen zu ausgewählten Themen ins Dokuwiki.


Entfernte Beschreibungen

Netzwerk

Informationen zur Verwendung von Protokollen (IPv4/IPv6)


Diverse redaktionelle Änderungen

FAQs

Die COMfortel D-Serie ist in der Lage, über den Mini-XML-Browser Informationen und auch Dialoge mit dem Benutzer darzustellen.

Um gezielt, z.B. per http-Request, einen Browser-Aufruf zu erreichen, muss das Lua-Script „minibrowserAutoStarter.lua“
in das Telefon über Backup hochgeladen werden.
Alternativ kann das Script in das Provisioning-File eingefügt werden.

Zusätzlich muss ein Token für die Authentifizierung provisioniert werden:

Zwischen „authTokens“ einfügen

<authToken>
<token>hier steht der geheime Token drin</token>
</authToken>


Für die Nutzung stehen einige Scripts im Anhang zur Verfügung.

Test-Aufruf z.B. Browser:

https://IP-Adresse des Telefons/api/v1/exec/listenForMinibrowserTrigger?AuthToken=hier steht der Token drin&url=http://Adresse wo das XML steht/abzurufendes XML
Beispiel
https://192.168.1.60/api/v1/exec/listenForMinibrowserTrigger?AuthToken=geheimnisvollerToken&url=http://192.168.1.159/mb_dialog.xml

 

Anhang:

Im Konfigurationsmanager der TK-Anlage unter "Teilnehmer -> Rufnummern" einen VoIP-Teilnehmer mit Gerätetyp "Standard VoIP-Telefon" anlegen und diesem die entsprechende MAC-Adresse zuweisen bzw. die MAC-Adresse eintragen.

  • MAC-Adresse des Telefons ermitteln.

    Diese befindet sich auf der Verpackung sowie auf der Rückseite des Telefons.

  • Auf der TK-Anlage unter "Teilnehmer -> IP-Provisioning -> Dateiverwaltung" eine Provisioning-Datei für den Gerätetyp "COMfortel D-Serie" erstellen und dem Teilnehmer die Zugriffsberechtigung erteilen.
  • Das Telefon nun anschließen. Es bekommt nun die entsprechenden Einstellungen aus der zugewiesenen Provisioning-Datei zugewiesen und ist anschließend einsatzbereit.

Voraussetzungen

 

  • FRITZ!Box Firmware ab 06.30
  • Telefon Firmware Version ab 1.2
  • Feste IP oder ein DynDns Account, über den die FritzBox von extern erreichbar ist
  • IPv4-Adresse (IPv6-VPN-Verbindungen werden von der FRITZ!Box nicht unterstützt)

 

Einrichtung

 

Fritz!Box

Fügen Sie in der FritzBox unter System / Fritz!Box Benutzer einen neuen Benutzer für die VPN-Verbindung des Telefons hinzu, z.B. D400Home und legen ein sicheres Kennwort fest; eine E-Mail-Adresse muss nicht eingetragen werden.

Geben Sie diesem Benutzer die Berechtigung VPN, alle anderen Berechtigungen werden für die VPN-Verbindung nicht benötigt; auch die Option Zugang auch aus dem Internet erlaubt muss nicht aktiv sein.

Übernehmen Sie die Einstellungen und lassen sich im Anschluss die VPN-Einstellungen anzeigen.

Notieren Sie sich den Benutzernamen, das von Ihnen vergebene Kennwort, die Serveradresse (feste externe IP oder Dyn-Adresse) und den IPSec-Schlüssel.

 

Telefon

Im Webinterface des Apparates muss auf dem Reiter VPN die Verbindung über den VPN-Schalter aktiviert und IPsec Xauth PSK als VPN-Typ gesetzt werden.

Tragen Sie nun folgende Daten ein:

 

  • Name: Beliebiger Name für die VPN-Verbindung, z.B. VPN Firma
  • Server: Serveradresse (feste externe IP oder Dyn-Adresse) der Fritz!Box
  • Benutzername: Benutzername für die VPN-Verbindung, in unserem Beispiel D400Home
  • Passwort: Kennwort des Benutzers D400Home aus der Fritz!Box
  • DNS-Server: bleibt leer
  • Such-Domains: bleibt leer
  • Weiterleitungsrouten: IP-Adressen, die über diese VPN-Verbindung erreicht werden können, kann leer bleiben. 192.168.178.0/24 steht z.B. für den Adressbereich 192.168.178.1 - 192.168.178.255.
  • IPsec-ID: Benutzername für die VPN-Verbindung, in unserem Beispiel D400Home
  • Vorinstallierter IPsec-Schlüssel:IPSec-Schlüssel aus der Fritz!Box
  • Die folgenden Zertifikate, Schlüssel oder OpenVPN-Konfigurationen müssen in unserem Beispiel nicht verwendet werden.

Wenn Sie die Einstellungen speichern, wird die VPN-Verbindung aufgebaut. Der erfolgreiche Verbindungsaufbau wird in der obersten Displayzeile des D-400 mit einem Schlüsselsymbol signalisiert.

Eine Taste kann mit der Funktion VPN belegt werden, um die VPN-Verbindung bei Bedarf komfortabel ein- oder ausschalten zu können; die Verbindung kann auch über das Menu des Telefons unter Einstellungen / Netzwerk / VPN gesteuert werden.

Ab Telefon-Firmware 1.4A und Anlagen-Firmware 7.6B ist es möglich, an Telefonen der D-Serie per Action-URLs eine Wahl einzuleiten.

Wenn das Telefon nicht über die TK-Anlage provisioniert wird, muss folgendes zur manuellen Einrichtung beachtet werden:

  • Am Telefon unter "Menü -> Einstellungen -> Zugriff" muss der Webserver aktiviert sein.
     
  • Beim ersten Zugriff auf den Webserver muss das Admin-Passwort geändert werden.
     
  • Unter "Zugriff" muss "Action-URLs erlauben" aktiviert und ein Token generiert werden.
    "Action-URL-Server" wird nicht benötigt.
     
  • Den generierten Token kopieren und auf der TK-Anlage in den Eigenschaften des Teilnehmers unter "Grundeinstellungen" als "CTI-Autorisierungscode" einfügen (dieser ist nur bei Teilnehmern mit Gerätetyp "Standard VoIP-Telefon" vorhanden).
     

IP-Telefon in der FRITZ!Box einrichten

  1. Klicken Sie in der Benutzeroberfläche der FRITZ!Box auf "Telefonie".
  2. Im Menü "Telefonie" auf "Telefoniegeräte".
  3. Auf die Schaltfläche "Neues Gerät einrichten" klicken.
  4. Aktivieren Sie die Option "Telefon (mit und ohne Anrufbeantworter)" und klicken Sie auf "Weiter".
  5. Aktivieren Sie die Option "LAN/WLAN (IP-Telefon)" und klicken Sie auf "Weiter".
  6. Tragen Sie einen Benutzernamen ein, der mindestens acht Zeichen lang ist.
  7. Tragen Sie ein Kennwort ein, das mindestens acht Zeichen lang ist und sich deutlich vom Benutzernamen unterscheidet, und klicken Sie auf "Weiter".
  8. Wählen Sie die Rufnummer aus, über die das Telefon ausgehende Telefongespräche führen soll, und klicken Sie auf "Weiter".
  9. Legen Sie fest, auf welche Rufnummern das Telefon reagieren soll, und klicken Sie auf "Weiter".
  10. Klicken Sie zum Speichern der Einstellungen auf "Fertigstellen" und bestätigen Sie die Ausführung zusätzlich an der FRITZ!Box, falls Sie dazu aufgefordert werden.

Identität im Telefon der COMfortel D-Serie einrichten

  1. Am Telefon den Zugriff auf die Weboberfläche im Menü >Einstellungen >Zugriff >"Web-Administration (https)" aktivieren.
  2. Weboberfläche der COMfortel D-Serie aufrufen.
  3. Zugang bei Erstanmeldung: Benutzername und Passwort = admin
  4. Unter Identitäten den Pfeil zum Bearbeiten betätigen.
  5. SIP-Nutzername = FRITZ!Box Benutzername
  6. Passwort = FRITZ!Box Passwort  
  7. SIP-Registrar = FRITZ!Box IP-Adresse
  8. Authentifizierungsname - wird nicht benötigt
  9. Eingaben speichern und Identität aktiv schalten.

Jetzt können Sie mit dem Telefon über die eingerichtete Identität ein- und ausgehende Telefongespräche führen.

Wenn über einen längeren Zeitraum zu Diagnosezwecken Netzwerkdaten aufgezeichnet werden müssen, sollte dies nicht über die Weboberfläche der Anlage erfolgen, da die erfasste Datenmenge in der Regel zu groß für eine Auswertung ist. Außerdem ist es nicht möglich, bestimmte Anteile der Kommunikation von der Erfassung auszuschließen, um z.B. aus Datenschutzgründen die Gesprächsinhalte nicht aufzuzeichnen. In diesen Fällen kann die Aufzeichnung auf einem PC mit Wireshark erfolgen, der den Netzwerkverkehr von Anlage und ggf. VoIP-Modulen über den Mirrorport eines managebaren Switches erfasst.

Über die Aufzeichnungsoptionen hat man die Möglichkeit, die Schnittstelle für die Aufzeichnung festzulegen und einen Mitschnittfilter zu definieren:

Mit dem Filter not portrange 49152-50175 werden keine Pakete erfasst, bei denen Quell- oder Zielport zwischen 49152 und 50175 liegen. Dieser Portbereich wird werksseitig von unseren TK-Anlagen für die Übertragung der Audiopakete verwendet, so dass mit diesem Filter keine Gesprächsinhalte erfasst werden. Bitte ermitteln Sie in der Anlagenoberfläche unter Übersichten / Ports die RTP-Ports, die von Ihrer Anlage verwendet werden und tragen diese, falls abweichend, in den Filter ein.

Wenn zu Diagnosezwecken zusätzlich Audiopakete erfasst werden müssen, um z.B. zu ermitteln, ob überhaupt Pakete übertragen werden oder ob ein falscher Codec verwendet wird, kann die Erfassung dieser Pakete verkürzt erfolgen, damit aus Datenschutzgründen keine Gesprächsinhalte aufgezeichnet werden. Starten Sie Wireshark hierzu ein zweites Mal und zeichnen parallel zur oben beschriebenen Aufzeichnung ohne Audiodaten auf.

Mit dem Filter udp and portrange 49152-50175 werden die entsprechenden Pakete erfasst, durch die Begrenzung der Mitschnittlänge auf 56 Bytes werden nur der RTP-Header und 2 Bytes Audiodaten erfasst, mit denen ein „Mitlauschen“ nicht möglich ist.

Um die Dateigröße bei einem längeren Mitschnitt zu begrenzen, kann in den Aufzeichnungsoptionen auch die maximale Größe der Dateien festgelegt werden:

Legen Sie über die Schaltfläche Öffnen den Zielordner und Dateinamen für die Aufzeichnung fest und lassen Sie z.B. alle 20 MB eine neue Datei erzeugen. Dem Dateinamen werden dann jeweils eine Nummerierung und Datum/Uhrzeit angehängt:

Mit dem Update auf OpenVPN 2.6 wurde die veraltete Option `cipher` abgeschafft.
Wenn Ihre OpenVPN-Client-Konfiguration nicht mehr funktioniert, versuchen Sie den Parameter `cipher` durch `data-ciphers` in Ihrer Datei zu ersetzen.

Versuchen Sie folgende Veränderung in der Konfigurationsdatei:

Ersetzen Sie die Zeile:

cipher AES-256-CBC

Durch folgende drei Zeilen:

#cipher AES-256-CBC
data-ciphers AES-256-CBC:AES-256-GCM:AES-128-GCM:CHACHA20-POLY1305
data-ciphers-fallback AES-256-CBC

Starten Sie das VPN auf dem Telefon neu.

Sollte das VPN weiterhin nicht funktionieren sind evtl. weitere Maßnahmen Client- und/oder Serverseitig notwendig.
Sprechen Sie in diesem Fall mit Ihrem Systemadministrator.

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