Update-Beschreibung COMpact 4406 DSL Routerfirmware


Download / Installation:

  • Wichtige Hinweise, bitte vor dem Download lesen!

    • Achtung: Alle fĂŒr den Router vorgenommenen Einstellungen sind anschließend nicht mehr vorhanden! Eine vorherige Sicherung der Daten ist nicht möglich!
    • Ist der Router in einem Netzwerk integriert, kann das RĂŒcksetzen der IP-Adresse evtl. zu Funktionsstörungen fĂŒhren. Wenden Sie sich ggf. an Ihren Systemadministrator.
    • Bevor Sie starten, stellen Sie fest, ob die zum Download angebotene Software aktueller ist als die vorhandene. Den Versionsstand Ihrer Software erfahren Sie ĂŒber die Startseite der Router-Konfiguration.
      Bei Versionsstand 1.0.20 ist ein Update nicht notwendig.

    Update-Anleitung


    Achtung! FĂŒhren Sie diese Anleitung unbedingt von Anfang bis Ende in chronologischer Reihenfolge durch.

    1. Die Download-Datei ist ein selbst entpackendes Archiv mit der Dateiendung *.exe. Speichern Sie diese Datei in einem Verzeichnis Ihrer Wahl (z. B. c:\windows\temp).
    2. FĂŒhren Sie diese Datei durch Doppelklick auf den Dateinamen aus. Geben Sie im folgenden Eingabefenster zum Entpacken der Dateien ein Verzeichnis Ihrer Wahl an.
    3. FĂŒhren Sie eine Auslieferinitialisierung des Routers durch: WĂ€hlen Sie dazu in der Router-Konfiguration die Seite "Auslieferzustand" aus und betĂ€tigen Sie die SchaltflĂ€che "Abschicken". Im Anschluss daran fĂŒhrt der Router einen Neustart durch.
      Hinweis: Der Router ist jetzt unter der IP-Adresse 192.168.0.2 erreichbar. Das Passwort ist ebenfalls wieder "auerswald". Sollten Sie zuvor nicht die Standard-Konfiguration des Routers in Bezug auf die IP-Adresse verwendet haben, passen Sie jetzt vorĂŒbergehend Ihre PC-Netzwerkeinstellungen auf die Einstellungen des Routers im Auslieferzustand an (siehe DSL/Router-Handbuch).
      Hinweis: Ist nach dem Neustart kein Navigieren in der Router-Konfiguration möglich, ziehen Sie den USB-Stecker kurz ab und stecken ihn wieder ein.
      Hinweis: FĂŒhren Sie das Update von der Version 1.0.18 durch, können die folgenden zwei Schritte ĂŒbersprungen werden. Fahren Sie in diesem Fall also mit Schritt 6 fort.
    4. WÀhlen Sie in der Router-Konfiguration die Seite "Firmware-Update" aus und betÀtigen Sie die SchaltflÀche " Durchsuchen". WÀhlen Sie aus dem Verzeichnis mit den entpackten Dateien per Doppelklick die Datei " bootrom.dlf" aus. BetÀtigen Sie die SchaltflÀche " Upload".
    5. Im Anschluss daran fĂŒhren Sie am Router einen Neustart durch. WĂ€hlen Sie dazu in der Router-Konfiguration den Punkt " Neustart ohne Speicherung" aus. Fahren Sie anschließend mit Schritt 6 fort.
      Hinweis: Ist nach dem Neustart kein Navigieren in der Router-Konfiguration möglich, ziehen Sie den USB-Stecker kurz ab und stecken ihn wieder ein.
    6. Klicken Sie links oben in der Router-Konfiguration auf das Âź rechts ĂŒber dem Auerswald-Logo und bestĂ€tigen Sie den anschließenden Dialog mit "OK", um zu den Experteneinstellungen zu wechseln.
      (FĂŒhren Sie das Update von der Version 1.0.18 durch, betĂ€tigen Sie bitte die SchaltflĂ€che " Experteneinstellungen".)
    7. WĂ€hlen Sie in der Router-Konfiguration die Seite " Verschiedenes" aus und schalten Sie die Funktion " FTP-Server" "ein".
    8. BetĂ€tigen Sie anschließend unten auf der Seite die SchaltflĂ€che "Abschicken" und dann die SchaltflĂ€che " Speichern + Neustart", um die Einstellung zu speichern.
    9. Schließen Sie die Router-Konfiguration bzw. den Browser.
    10. Öffnen Sie eine DOS-Konsole, z. B. mit
      " Start...Programme...MS-DOS-Eingabeaufforderung" unter Windows 98 SE
      " Start...Programme...Zubehör...MS-DOS-Eingabeaufforderung" unter Windows Me
      " Start...Programme...Zubehör...Eingabeaufforderung" unter Windows 2000 und XP.
    11. Wechseln Sie in das Verzeichnis mit den entpackten Dateien, z. B. durch Eingabe des Befehls
      " cd temp" und BetÀtigung der Eingabetaste, um aus der aktuellen Verzeichnisebene in das Unterverzeichnis "temp" zu gelangen,
      "cd . ." und BetĂ€tigung der Eingabetaste, um eine Verzeichnisebene zurĂŒck zu gelangen oder
      "A :" und BetÀtigung der Eingabetaste, um zum Laufwerk A zu gelangen.
    12. Starten Sie das erste Update durch Eingabe von "update_1.bat" und BetÀtigung der Eingabetaste. Der Vorgang dauert ca. 1 Minute und wird beendet mit der Meldung "...bye, see you later". Lassen Sie die DOS-Konsole offen, Sie benötigen sie spÀter noch.
    13. Starten Sie den Router neu, indem Sie den Netzstecker der Tk-Anlage ziehen und nach ca. 3 Sekunden wieder einstecken. Warten Sie anschließend bis die DSL-Sync.-LED (dritte von links) grĂŒn leuchtet. Dies kann ca. 1 Minute dauern.
    14. FĂŒhren Sie einen Funktionstest durch, indem Sie in der DOS-Konsole den Befehl "ipconfig" eingeben und die Eingabetaste betĂ€tigen. Folgende Daten Ihrer Netzwerkkarte sollten anschließend ausgegeben werden:
      IP-Adresse . . . . . . . . . . : 192.168.0.* (wobei das * fĂŒr die vom Router automatisch an den PC vergebene Adresse steht, z. B. 192.168.0.12)
      Subnet Mask . . . . . . . . : 255.255.255.0
      Standard-Gateway . . . . : 192.168.0.2
    15. Weiterhin geben Sie den Befehl "ping 192.168.0.2" in der DOS.Konsole ein und betÀtigen dann die Eingabetaste. Es sollte folgender Text erscheinen:
      Ping wird ausgefĂŒhrt fĂŒr 192.168.0.2 mit 32 Bytes Daten

      Antwort von 192.168.0.2: Bytes 32 Zeit<10 ms TTL=64
      Antwort von 192.168.0.2: Bytes 32 Zeit<10 ms TTL=64
      Antwort von 192.168.0.2: Bytes 32 Zeit<10 ms TTL=64
      Antwort von 192.168.0.2: Bytes 32 Zeit<10 ms TTL=64

      Ping-Statistik fĂŒr 192.168.0.2:
      Pakete: Gesendet = 4, Empfangen = 4, Verloren = 0 (0% Verlust),
      Ca. Zeitangaben in Millisek.:
      Minimum = 0 ms, Maximum = 0ms, Mittelwert = 0ms


    16. Starten Sie das zweite Update durch Eingabe von "update_2.bat" und BetÀtigung der Eingabetaste. Der Vorgang dauert ca. 2-3 Sekunden.
    17. Starten Sie den Browser.
      Hinweis: Wir empfehlen alle temporÀren Internetdateien Ihres Browsers zu löschen, da es ansonsten zu Darstellungsfehlern kommen kann (z. B. im Internet Explorer mit "Extras...Internetoptionen...Allgemein...TemporÀre Internetdateien...Dateien löschen...Alle Offlineinhalte löschen"; siehe auch Handbuch/Hilfe des betreffenden Browsers).
      Starten Sie den Browser anschließend neu.
    18. Starten Sie die Router-Konfiguration. Beachten Sie dabei, dass Sie die Standardwerte fĂŒr die Router-IP-Adresse (192.168.0.2) und das Administrator-Passwort (auerswald) verwenden.
    19. WĂ€hlen Sie in der Router-Konfiguration die Seite "Auslieferzustand" aus und betĂ€tigen Sie die SchaltflĂ€che "Abschicken". Im Anschluss daran fĂŒhrt der Router einen Neustart durch.
    20. Konfigurieren Sie den Router neu.

    Achtung: Anders als bei der vorherigen Version wird nach dem Neustart des Routers eine Internetverbindung nicht mehr automatisch hergestellt. Sie können den Router veranlassen, eine Internetverbindung herzustellen, indem Sie z. B. im PC-Programm Auerswald RouterMonitor auf das Steckersymbol klicken.

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Programmbeschreibung fĂŒr USB(/LAN) Deinstallations-Tool

Hinweis:
Befinden sich auf Ihrem PC bereits Auerswald-Treiber, die Sie aktualisieren möchten, mĂŒssen Sie zunĂ€chst wie hier beschrieben die vorhandenen Treiber komplett deinstallieren.

Ziehen Sie die USB-Stecker aller Auerswald-USB-GerĂ€te vom PC ab. Öffnen Sie die Systemsteuerung ĂŒber den Befehl Start ... Einstellungen ... Systemsteuerung, doppelklicken Sie auf das Symbol Software, markieren Sie Auerswald CAPI 2.0 Treiber und betĂ€tigen Sie die SchaltflĂ€che HinzufĂŒgen/Entfernen, um den Auerswald-CAPI 2.0-Treiber zu deinstallieren.

Starten Sie das USB-Deinstallations-Tool von der Auerswald Mega Disk. FĂŒhren Sie im Anschluss auf jeden Fall einen Neustart des PCs durch.

Schließen Sie jetzt Ihre Auerswald-USB-GerĂ€te wieder an den PC an und installieren Sie die zugehörigen Treiber wie im Handbuch beschrieben.

Hinweis:
Evtl. mĂŒssen Sie den bereits eingerichteten DFÜ-Verbindungen den Auerswald-NDIS-WAN-Treiber erneut zuweisen.


Unter Windows 2000: Starten Sie das DFÜ-Netzwerk, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Verbindungssymbol und wĂ€hlen Sie Eigenschaften aus dem geöffneten MenĂŒ. Aktivieren Sie die Registerkarte Allgemein und wĂ€hlen Sie fĂŒr die Verbindung das Auerswald-GerĂ€t aus.

Unter Windows XP: Öffnen Sie die Verbindung ĂŒber den Befehl Start ... Verbinden mit und betĂ€tigen Sie die SchaltflĂ€che Eigenschaften. Aktivieren Sie die Registerkarte Allgemein und wĂ€hlen Sie fĂŒr die Verbindung das Auerswald-GerĂ€t aus.

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Hinweis fĂŒr Betrieb ĂŒber USB unter Mac OS X und Linux Kernel ab 2.6

Zugriff auf Auerswald-GerĂ€te ĂŒber USB fĂŒr Mac OS X und Linux Kernel ab 2.6


In der Vergangenheit erfolgte der Zugriff auf Auerswald-GerĂ€te (Tk-Anlagen oder Telefone) ĂŒber DLLs (Windows) oder ĂŒber ein Kernel Treiber Modul (Linux). FĂŒr Macintosh, BSD oder andere Betriebssysteme bestand leider keine Zugriffsmöglichkeit ĂŒber USB.

Seit Kurzem gibt es ein "open source" Projekt "LIBUSB" unter http://libusb.sourceforge.net

LIBUSB ist eine Systembibliothek, die den Zugriff auf USB im Userspace ermöglicht. Die Auerswald-Java-Programme greifen mittels JNI (Java Native Interface) auf diesen Treiber zu.

Voraussetzungen

  • auf dem Betriebssystem installierte LIBUSB

    Auf aktuellen Distributionen wie beispielsweise OpenSuse 10.3 ist die LIBUSB bereits vorinstalliert.
    Unter Mac OS X muss die Library den Programmen beigefĂŒgt werden (wird durch Installation hinzugefĂŒgt).

  • eine Java Version 1.6 (zu beziehen u.a. unter www.java.com)

    Zurzeit wird die LIBUSB Version 0.1.x unterstĂŒtzt. Andere Versionen können eine Neukompilierung des sogenannten JNI Stubs, einem kleinen Teil eines Java-Programms, der den JNI-Zugriff ĂŒbernimmt, erfordern (siehe weiter unten).

    Die Bedienprogramme (Java) werden mit einem vorkompilierten JNI Stub ausgeliefert (AuerUsbJNINative).
    Je nach Betriebssystem heißt dieser JNI Stub etwas anders:
    Linux: libAuerUsbJNINative.so
    Mac OS X: libAuerUsbJNINative.jnilib

Zugriffsrechte

In den meisten Unix-basierten Systemen ist der Zugriff auf USB-GerĂ€te fĂŒr nicht-Root-Benutzer verboten. Aufgrund dessen gibt es verschiedene AnsĂ€tze, Zugriff auf USB-GerĂ€te zu erlangen:

  • Start der Java-Programme als Root-Benutzer

    Generell ist diese Vorgehensweise problemlos durchfĂŒhrbar.
    Dennoch ist sie nicht zu empfehlen, da sie ein beachtliches Sicherheitsrisiko darstellt.

  • allen Benutzern Zugriff auf alle USB-GerĂ€te erlauben

    Diese Vorgehensweise ist distributionsabhÀngig.
    Unter der Distribution OpenSuse 10.3 beispielsweise wird udev genutzt, um den Zugriff auf USB-GerĂ€te einzuschrĂ€nken. Gehen Sie in diesem Fall folgendermaßen vor:

    - Unter dem Pfad /etc/udev/rules.d finden Sie die Datei "50-udev-default.rules"
    - Öffnen Sie die Datei 50-udev-default.rules mit einem Editor.
    - Suchen Sie in der Datei den folgenden Text:

    libusb device access
    SUBSYSTEM=="usb_device", ACTION=="add", PROGRAM="/bin/sh -c 'K=%k;\K=$${K#usbdev}; printf bus/usb/%%03i/%%03i $${K%%%%.*} $${K#*.}'",\NAME="%c", MODE="0664"

    - Stellen Sie sicher, dass Sie Schreibleserechte haben.
    - Ändern Sie die Zahl hinter "MODE=" von "0664" (siehe oben) auf "0666". Dadurch wird allen Benutzern der Zugriff auf sĂ€mtliche USB-GerĂ€te gewĂ€hrt.

  • Zugriff nur auf Auerswald-GerĂ€te fĂŒr eine oder beliebige Gruppen/Benutzer

    Diese Vorgehensweise ist distributionsabhĂ€ngig und bedarf diverser Anpassungen. Wir empfehlen hier die Suche ĂŒber eine Suchmaschine (z. B. Google) mit den Suchworten "libusb" und "non-root". Sie werden viele nĂŒtzliche Informationen zum Setzen der Konfigurationsparameter und Zugriffsrechte finden.

Neukompilierung

Der Source Code fĂŒr die JNI Library wird jedem Java Programm beigefĂŒgt.
Sollten Sie ein Betriebssystem haben, das nicht direkt unterstĂŒtzt wird, können Sie sich durch Kompilierung eine eigene JNI Library erzeugen.

Sie benötigen dazu ein JAVA JDK fĂŒr die JNI Header und einen C++ Compiler zum Kompilieren der Bibliothek. Außerdem muss die LibUsb und deren Header ("usb.h") installiert sein.

Zwei Makefiles sind bereits beigefĂŒgt. FĂŒr nicht unterstĂŒtzte Betriebssysteme kopieren Sie sich ein Makefile und passen Sie den JDK_PATH und den Pfad zu dem LibUsb Header (usb.h) im Makefile an.

Kompilieren Sie die Library mit "make -f Makefile.<platform>" und kopieren Sie das Ergebnis in das Verzeichnis Ihres Java Programms. Überschreiben Sie die bereits vorhandene JNI Library.

HINWEIS:
Die hier beschriebene Neukompilierung ist ausschließlich unter Linux durchzufĂŒhren.
Um SchĂ€den am System zu vermeiden, sollte eine Neukompilierung nur von einem Sachkundigen durchgefĂŒhrt werden.

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Installations-Voraussetzungen unter Linux

Installations-Voraussetzungen:
Folgende Voraussetzungen muss Ihr PC fĂŒr die Installation der Auerswald-Programme erfĂŒllen.

  • PC mit einem USB-Interface.
  • Linux System mit einem Kernel Version 2.6 oder spĂ€ter.
  • Sie erfahren die Kernelversion durch Eingabe des Kommandos "uname -r" im Kommandozeilenfenster.
  • Der Linux Kernel muss mit USB UnterstĂŒtzung kompiliert sein. PrĂŒfen Sie, ob das Verzeichnis /proc/bus/usb existiert. Ist dies nicht der Fall: Rekompilieren Sie Ihren Kernel oder installieren Sie einen anderen. Das LIBUSB-Paket ab Version 0.1.x muss installiert sein (siehe /usr/lib/libusb.la).

Hinweise: Sie benötigen die Zugriffsrechte auf USB-GerĂ€te. Sollten Sie sich nicht sicher sein, ob Sie ĂŒber die notwendigen Zugriffsrechte verfĂŒgen, testen Sie die Programme mit Root-Rechten.

Was Sie tun können, wenn Sie nicht weiterkommen

  • Lesen Sie die LIBUSB Mailing List.
  • Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

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EPROM-Typen

Um ein fehlerfreies Update und optimale Betriebssicherheit der Anlagen nach dem Update zu gewĂ€hrleisten, mĂŒssen die Hard- und Softwarevoraussetzungen fĂŒr die von uns vorgegebenen EPROM-Typen vorhanden sein.

 

System EPROM-Typ
ETS-2008 I M 27 C 1001 / 200 nS oder schneller
ETS-2106 I M 27 C 2001 / 200 NS oder schneller
ETS-2116 I M 27 C 2001 / 200 NS oder schneller
ETS-4216 I M 27 C 2001 / 200 NS oder schneller

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