Auerswald trotzt der „Krise“

Cremlingen/Hannover, März 2009. Mit nicht weniger als 11 Produktneuheiten will Auerswald den Messebesuchern zeigen, dass man sich von der Krisenstimmung nicht anstecken lässt. Während andere Unternehmen ihre Aktivitäten reduzieren und Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken oder entlassen, setzt man beim norddeutschen TK-Spezialisten auf Innovationen. Voice over IP und Energie sparende Produkte stehen klar im Fokus und sollen dem Verbraucher signalisieren, dass Neuanschaffungen und Investitionen gerade jetzt sinnvoll sind.

Für die Telefonanlagen COMpact 5020 VoIP sowie für die aktuellen COMmander-Anlagen zeigt Auerswald neue Erweiterungsmodule, die für Voice over IP sowohl extern als auch intern eingesetzt werden können. Verschiedene VoIP-Codecs zur Datenkomprimierung sowie gesicherte Übertragung durch SIPS und SRTP werden unterstützt. Die VoIP-Module können als Ergänzung zu bereits in Betrieb befindlichen Anlagen eingesetzt werden. Für die Basisanlage ist zur Unterstützung der VoIP-Funktionen lediglich ein kostenloses Firmware-Update erforderlich. Bis zu 64 VoIP-Kanäle lassen sich im COMmander Business aktivieren.

Passend zu den VoIP-Erweiterungsmodulen wird das neue IP-Systemtelefon COMfortel VoIP 2500 AB präsentiert. Es verfügt über ein großes, beleuchtetes Grafikdisplay, kann zusätzlich zu den 15 Funktionstasten um weitere drei Module à 30 Tasten erweitert werden und ist mit einem komfortablen Anrufbeantworter ausgestattet. Bei geeignetem Netzwerk kann das Telefon auch über PoE (Power over Ethernet) versorgt werden. Design, Bedienung und Sprachqualität sind absolut identisch zum ISDN-Pendant. Der Nutzer merkt damit keinen Unterschied zwischen den Telefonen aus beiden Welten.

Außen liegende Nebenstellen für Filialunternehmen oder Außendienstmitarbeiter lassen sich mit diesen neuen VoIP-Produkten sehr einfach realisieren. Über einen VPN-Tunnel wird das IP-Telefon mit der zentralen Anlage verbunden und verfügt damit über die gleichen Systemeigenschaften wie die internen Teilnehmertelefone. Ein Anrufer kann den externen Mitarbeiter unter einer Durchwahlwahlnummer über die zentrale Anlage erreichen.

Nicht alles Neue hört auf den Namen VoIP. Für die klassischen Nebenstellen zeigt Auerswald das aus der Designlinie der Systemtelefone stammende, analoge Komforttelefon COMfortel 500. Das große LCD zeigt Rufnummer und Name des Anrufers an und signalisiert Funktionszustände über 16 zusätzliche Symbole. Aus der Anruferliste können die Einträge in das lokale Telefonbuch übernommen werden. Für häufig genutzte Telefonnummern lassen sich die 15 Kurzwahltasten und die 10 Zifferntasten nutzen. Freisprechen, Mithören, Mikrofonstummschaltung sowie die Lautstärke für Hörer, Lautsprecher, Headset und die fünf Klingeltöne werden über Funktionstasten gesteuert. Das COMfortel 500 wird über die Telefonleitung gespeist und kommt somit ohne separates Netzteil aus.

Die Familie der ISDN-Systemtelefone wird mit dem COMfortel 1100 um ein Modell für das kleine Budget erweitert. Auf Funktionalität und Komfort muss der Benutzer trotzdem nicht verzichten. Mit schnellem Zugriff auf das zentrale Anlagentelefonbuch, einer einfachen Notizfunktion während eines Gespräches, dem alphanumerischen LCD mit Anzeige des Anrufernamens, automatischem Freisprechen und den 15 programmierbaren Tasten mit LEDs für Kurzwahlen und Anlagenfunktionen bietet das neue Modell viele professionelle Features. Die Stromversorgung erhält das COMfortel 1100 über den S0- oder UP0-Port der Telefonanlage und erkennt die Anschlussart beim Anstecken sogar automatisch. Im Stromspar-Modus wird der Verbrauch auf nur noch 0,5 Watt reduziert.

Passend zu den COMfortel-Telefonen mit DHSG-Anschluss bietet Auerswald jetzt eine schnurlose Freisprechgarnitur. Das COMfortel DECT Headset genügt bei einer Reichweite von ca. 50 Metern in Gebäuden und einer 9-stündigen Sprechzeit auch professionellen Anforderungen in Callcentern, Vertriebsbüros und Hotlines. Das Annehmen und Beenden der Gespräche und die Lautstärkeeinstellung erfolgen direkt am Headset. Mit verstell- und austauschbaren Kopf- und Ohrbügeln findet jeder Nutzer den ergonomisch optimalen Sitz.

Mit fulleco-Technologie ist das neue schnurlose Telefon COMfortel DECT 660C ausgestattet. Damit wird die Strahlung im Gesprächsbetrieb nicht nur dynamisch um bis zu 65 Prozent reduziert, sondern bei Nichtbenutzung des Mobilteils sogar vollständig eliminiert. Darüber hinaus wird durch Einsatz eines besonders Strom sparenden Netzteils der Verbrauch der Basisstation um 50 Prozent herunter gesetzt. Das Mobilteil verfügt über ein Farbdisplay, auf dem neben der Rufnummer auch der Name des Anrufers angezeigt wird. Komfortmerkmale wie optische Signalisierung entgangener Anrufe, ein Telefonbuch mit 200 Einträgen, SMS-Funktion, Raumüberwachung, polyphone Klingeltöne, Freisprechen sowie die hohe Sprech- und Standby-Zeit runden das Profil des DECT-Systems ab.

Zum Betrieb an Telefonanlagen ohne spezielle TFE-Schnittstelle (z. B. nach FTZ-Standard) bringt Auerswald die mit Edelstahlfront ausgestatteten Türsprechsysteme TFS-Dialog 300, die direkt an eine freie analoge Nebenstelle angeschlossen werden. Der Kunde hat die Wahl zwischen Varianten mit 1, 2, 3, oder 4 Klingeltastern. Die im Farbton von kaltweiß bis gelblich einstellbare Beleuchtung der Namensschilder ist mit wartungsfreier LED-Technik realisiert. Die Frontplatte kann direkt auf vorhandene Einbaudosen älterer Auerswald-Türsprechsysteme montiert werden. Für Neuinstallationen wird eine Unterputzdose mitgeliefert. Eine Spezialität dieses Türsprechsystems ist die Erweiterung um Schaltfunktionen z. B. für Hoflicht, Rolltor oder Außenklingel. Dazu können bis zu sechs so genannte a/b-Schaltmodule einfach auf die zweiadrige Telefonleitung aufgeschaltet werden.

Ein Highlight des diesjährigen Produktfeuerwerks ist die in drei Varianten angebotene Kleinanlage COMpact 3000, die amtseitig eine analoge Leitung, einen ISDN-Port oder zwei VoIP-Kanäle bietet. Vier analoge Nebenstellen sind in der Grundausstattung enthalten. Zwei weitere Analogteilnehmer oder ein interner ISDN-Port, der sogar die Auerswald-Systemtelefone unterstützt, können mit einem Erweiterungsmodul nachgerüstet werden. Zwei zusätzliche VoIP-Kanäle kann der Nutzer freischalten und für interne oder externe IP-Telefonie konfigurieren.

Das zentrales Voicemail-System und die automatische Faxspeicherung sind für sechs Teilnehmer nutzbar. Zur Speicherung der Nachrichten lassen sich SD-Karten und USB-Sticks verwenden stehen zur gemeinsamen Nutzung im Netzwerk zur Verfügung. Eine Benachrichtigung über eingegangene Voicemails oder Faxe kann über E-Mail, RSS-Feed oder Anruf erfolgen. Alle drei Modelle sind über das Netzwerk und das integrierte Webinterface konfigurierbar. Ein besonderer Knüller ist der Preis: Alle Varianten kosten in der Grundausstattung deutlich unter 200 Euro.

Die VoIP-Module und das IP-Systemtelefon COMfortel VoIP 2500 AB sowie die Telefone COMfortel 500 und 1100 sind bereits lieferbar. Die Auslieferung des Türsprechsystems TFS-Dialog 300 beginnt kurz nach der CeBIT, das COMfortel DECT 660C startet, ebenso wie die Analog- und ISDN-Varianten der COMpact 3000, Ende Mai. Die COMpact 3000 VoIP wird ab Juli geliefert.

Weitere Informationen zum Produkt im Internet unter www.auerswald.de.