Anbindung von Patientenrufsystemen

Kommunikations- und Alarmierungsanlage verschmelzen zu einem sicheren System

Vom reibungslosen Funktionieren eines Alarmsystems hängen nicht selten Menschenleben ab. Die Fähigkeit des Systems, seine unterschiedlichen Ereignisse zu verarbeiten und exakt definierte Alarmierungs- und Benachrichtigungsprozesse korrekt auszulösen, entscheidet über die Sicherheit der zu schützenden Menschen.

 

Patientenruf

Ein Patient löst den Zimmerruf über die vorhandene Lichtrufanlage aus. Die Pflegekraft befindet sich in einem anderen Zimmer. Der Alarmserver nimmt den Notruf entgegen und leitet ihn als Anruf mit Textmeldung auf das schnurlose DECT-Telefon der zuständigen Pflegekraft weiter. Dank der übertragenen Kurzinformation kann diese sofort entscheiden, was zu tun ist.

Zusammen mit seinem Technologiepartner Sikom bietet Auerswald diese effiziente Komplettlösung für den Health-Care-Bereich. Der Alarmserver RedOne® von Sikom lässt sich für nahezu jedes Anwendungsszenario, speziell in Senioren- und Pflegeheimen unterschiedlichster Größenordnung, einrichten.

Technik

Als ITK-System bieten sich z. B. die Modelle der COMmander 6000-Familie an. Der Alarmserver wird über SIP angebunden und leitet alle Licht-Notrufe und auch Brandmeldungen an das Auerswald ITK-System und die angeschlossenen Telefone weiter. Die Signalisierung erfolgt über SIP-Meldungen und/oder CLIP-Informationen. Unterstützt werden Auerswald COMfortel-Systemtelefone inkl. des COMfortel IP-DECT-Systems sowie analoge Endgeräte, die Textmeldungen anzeigen können.

Über die ESPA-Schnittstelle des Alarmservers lassen sich verschiedene Alarmierungseinrichtungen, z. B. Brandmeldesysteme und Lichtrufanlagen, integrieren.