Versionsreport Firmware

COMpactÂź 5000


  Version Änderungen

7.2A
(22. 08. 18)

Neue Funktionen:

  • Rufumleitung fĂŒr SIP-Trunk
    FĂŒr einen SIP-Trunk-Account kann jetzt die Option 'Call Deflection' aktiviert werden, wodurch die Umleitung im Amt aktiviert wird.
    Die TK-Anlage sendet dann ein "302 Moved Temporarily" mit neuer Zielrufnummer an das Amt. Hinweis: bisher ist diese Funktion nur an einem Telekom SIP-Trunk bekannt.
  • Dokumentation von Fehleingaben
    Beim Aktivieren oder VerlÀngern der Sperrzeit einer PIN, wird jetzt eine E-Mail an den Systemadministrator gesendet, sofern der E-Mail-Versand eingerichtet ist. ZusÀtzlich wird ein Eintrag in den Systemnachrichten erzeugt.
  • BeschrĂ€nkung des Einsatzbereiches einer PIN
    FĂŒr die Fernkonfiguration der teilnehmerbezogenen Einstellungen Follow-me, Alarm schalten, manuelle Konfigurationsumschaltung und Relais schalten, muss jetzt die Teilnehmer-PIN verwendet werden. Bei der Fernkonfiguration ĂŒber den Remote-Access-Server (ARA), wird jetzt die ARA PIN verwendet (ehemals externe PIN).
  • EinfĂŒhrung einer dynamischen Sperrzeit bei x-maliger Fehleingabe der PIN
    Wird eine PIN mehrmals falsch eingeben, wird die nÀchste Eingabe durch eine dynamische Sperrzeit verhindert. Das betrifft auch die Fernabfrage einer Voicemailbox.
  • BeschrĂ€nkung des Webserver-/API-Zugriffs auf das lokale Netz
    Die BeschrÀnkung des Webserver-/API-Zugriffs auf das lokale Netz, kann optional im Konfigurationsmanager der TK-Anlage aktiviert/deaktiviert werden.
  • Call Through durch PIN-Eingabe
    FĂŒr die Funktion 'Call Through' muss jetzt bei einer Einwahl zusĂ€tzlich eine PIN eingegeben werden. Diese wird im Konfigurationsmanager der TK-Anlage vorher festgelegt.
  • Autoprovisioning fĂŒr Yealink und SNOM
    Durch die Freischaltung im Auerswald Upgrade-Center können jetzt VoIP-Telefone von den Herstellern Yealink und SNOM autokonfiguriert (autoprovisioniert) werden.
  • Signalisierung von Programmierfunktionen mit SIP-Telefonen anderer Hersteller
    Es war bereits möglich, mit Telefonen anderer Hersteller Anlagenfunktionen zu steuern. Mit den SIP-Telefonen einiger Hersteller (Yealink, SNOM) ist es nun möglich, auch den aktuellen Status ausgesuchter Funktionen anzuzeigen (z.B. ĂŒber eine der Taste zugeordnete LED). Genutzt wird dafĂŒr die BLF-Funktion. Dazu muss das SIP-Telefon die BLF-Funktion unterstĂŒtzen.
    FĂŒr nĂ€here Angaben zur Belegung der BLF-Funktion am SIP-Telefon beachten Sie bitte die Herstellerangaben Ihres SIP-Telefons.
    Auf einer Funktionstaste können folgende Funktionen belegt werden:

    1. Einschalten einer Anlagenkonfiguration
    „Rufnummer“ fĂŒr diesen Befehl: ## 8 * 81 d..d # t..t

    2. MSN-/DDI-Rufumleitung ein- und ausschalten
    „fĂŒr Umleitung sofort einschalten“: ## 96 m..m # *21* z..z # t..t
    „fĂŒr Umleitung sofort ausschalten“: ## 96 m..m ##21# t..t
    „fĂŒr Umleitung bei besetzt einschalten“: ## 96 m..m # *67* z..z # t..t
    „fĂŒr Umleitung bei besetzt ausschalten“: ## 96 m..m ##67# t..t
    „fĂŒr Umleitung bei Nichtmelden einschalten“: ## 96 m..m # *61* z..z # t..t
    „fĂŒr Umleitung bei Nichtmelden ausschalten“: ## 96 m..m ##61# t..t

    3. Teilnehmer-Rufumleitung ein- und ausschalten
    fĂŒr Umleitung sofort einschalten: *21* n..n # t..t
    fĂŒr Umleitung sofort ausschalten: #21# t..t
    fĂŒr Umleitung bei besetzt einschalten: *67* n..n # t..t
    fĂŒr Umleitung bei besetzt ausschalten: #67# t..t
    fĂŒr Umleitung bei Nichtmelden einschalten: *61* n..n # t..t
    fĂŒr Umleitung bei Nichtmelden ausschalten: #61# t..t

    4. Anrufschutz (DND) ein- und ausschalten:
    „Rufnummer“ fĂŒr diesen Befehl: ## 8 * 21 S # t..t

    5. Ein- und ausloggen in eine Gruppe kommend/gehend
    „Rufnummer“ fĂŒr diesen Befehl: ## 8 * 40 S g..g # t..t

    Dabei bedeuten die AbkĂŒrzungen oben:
    t..t: Teilnehmernummer des Telefons
    g..g: Gruppennummer
    d..d: ID der Konfiguration
    m..m: Amt MSN / DDI
    z..z: Umleitungsziel
    S = 0: Ausschalten S = 1: Einschalten


Verbesserungen:

  • Dynamische Busy-on-Busy-Schwelle bei Gruppen
    Die Busy-on-Busy-Schwelle wurde dynamisch an die Anzahl der rufbaren Gruppenmitglieder angepasst. Die Umstellung auf eine dynamische Schwelle hat Auswirkungen, da die Funktionen 'Anklopfen' und die 'Warteschleife' bei eingeschaltetem Text vor Melden nicht mehr verwendet werden können. Wird der Eintrag "dynamisch" ausgewÀhlt, wird die Gruppe so behandelt, als hÀtte sie eine Busy-on-Busy-Schwelle, die der Anzahl aller möglichen Gruppenteilnehmer entspricht, d.h. es werden keine Teilnehmer in die Warteschleife gestellt.
  • Internationalisierung der Weckrufansagen
    Die Weckrufansagen sind jetzt in den Sprachen deutsch, englisch, griechisch, spanisch, französisch, italienisch, niederlÀndisch und polnisch vorhanden.
  • Erhöhung der Wartezeit bei Anrufen in der Warteschleife
    Die Wartezeit in der Warteschleife wurde von 3 auf 16 Minuten erhöht.
  • RTP-VerschlĂŒsselung am VoIP-Teilnehmer
    Zustand bis zum Release 7.0D:
    Bisher konnte fĂŒr VoIP-Teilnehmer unter Administration > SIPS/SRTP intern (VoIP) SIPS/SRTP ein- und ausgeschaltet werden.
    Bei eingeschalteter Option wurden entsprechende VoIP-EndgerĂ€te durch die TK-Anlage ausgewertet und SIPS/SRTP verwendet, falls am VoIP-EndgerĂ€t verfĂŒgbar.
    EndgerĂ€te, die keine VerschlĂŒsselung unterstĂŒtzten, wurden automatisch auf unverschlĂŒsselt gesetzt. Unter Monitoring > Status interne Teilnehmer konnte der Administrator feststellen welche EndgerĂ€te verschlĂŒsselt registriert wurden, das Erzwingen einer VerschlĂŒsselung war jedoch nicht möglich.
    Trotz universeller KompatibilitÀt, konnte keine wirksame Sicherheits-Policy durchlaufen werden.

    Änderungen ab Version 7.2A:
    SIPS/SRTP ist in der TK-Anlage jetzt individuell fĂŒr jeden VoIP-Teilnehmer verfĂŒgbar. Die VerschlĂŒsselung wird unter Administration > SIPS/SRTP intern (VoIP) zentral ein- oder ausgeschaltet.
    Diese Einstellung wird durchgesetzt. Teilnehmer mit begrenzter VerschlĂŒsselung sind dann nicht erreichbar. Daher ist dann ein Eingriff in die Konfiguration der TK-Anlage notwendig.

    Ziel war eine durchgĂ€ngige VerschlĂŒsselung, fĂŒr die Ausnahmen fĂŒr einzelne EndgerĂ€te definiert werden können. Dies ist nun unter Teilnehmer (TN) > Eigenschaften > VoIP-Einstellungen möglich.

    Auswahlmöglichkeiten:
      • Aus Administration >SIPS/SRTP intern ĂŒbernehmen (Default): Die zentrale Einstellung wird fĂŒr diesen Teilnehmer verwendet.


      • Nur verschlĂŒsselt: UnabhĂ€ngig von der zentralen Einstellung wird SIPS/SRTP immer verwendet.


    • Nur unverschlĂŒsselt: UnabhĂ€ngig von der zentralen Einstellung wird keine VerschlĂŒsselung verwendet.


    Verhalten einiger Auerswald-EndgerÀte und Empfehlungen:
    COMfortel 1200 IP; COMfortel C400: Die VerschlĂŒsselung muss im GerĂ€t aktiviert werden (Empfehlung!), da eine Verbindung sonst nur unverschlĂŒsselt möglich ist.

    COMfortel WS-400 IP; COMfortel WS-650 IP: Diese GerĂ€te können nur unverschlĂŒsselt betrieben werden. Die TK-Anlage stellt fĂŒr diese GerĂ€te die Verbindung automatisch um.

Fehlerbehebungen:

  • Rufumleitung bei Nichtmelden hatte Verzögerung von drei Sekunden
    Wurde fĂŒr einen VoIP-Provider eine Rufumleitung bei Nichtmelden ĂŒber den 2. B-Kanal eingerichtet und zusĂ€tzlich die Wartezeit auf 5 oder 10 Sekunden eingestellt, erfolgte bei einem externen Ruf die eigentliche Rufumleitung erste nach 8 bzw. 13 Sekunden.
  • SIP-Port konnte nicht doppelt vergeben werden
    Trotz gestecktem NET-Modul, konnte in einem Provider-Template fĂŒr eine andere Netzwerkschnittstelle nicht derselbe SIP-Port vergeben werden.
  • Nach Umstellung auf SIP-Stack-Typ 2 waren kommenden Rufe nicht mehr möglich
    Nach der Umstellung auf SIP-Stack-Typ 2, waren mit dem Provider-Template "at UPC Austria IPv4 V250" keine kommenden Rufe mehr möglich.
  • GET-Request fĂŒr Online-Namenssuche wurde falsch erzeugt
    Beim Erzeugen eines GET-Requests in der Online-Namenssuche, wurde zwischen Host und der aufzurufenden Seite ein Slash zu viel eingefĂŒgt, so dass die Online-Namenssuche nicht durchgefĂŒhrt werden konnte.
  • Busy-on-Busy bei Wartefeld-Gruppe zĂ€hlte Verbindungen falsch
    In einer Wartefeld-Gruppe wurden beim Vermitteln eines externen Rufes auf ein weiteres Gruppenmitglied die Busy-on-Busy-Verbindungen falsch gezÀhlt, so dass verkehrter Weise 'Besetzt' signalisiert wurde.
  • Abgeschaltete Voicemailbox beendete Gruppenruf
    Wenn in einer Gruppe die Rufannahme fĂŒr eine abgeschaltete Voicemailbox auf 'bei Nichtmelden+bei besetzt' stand und zusĂ€tzlich noch 'Text vor Melden' aktiviert war, wurde ein Ruf auf die besetzte Gruppe nach 1-2 Sekunden beendet.
  • Gezieltes Filtern in der GesprĂ€chsdatenliste war nicht möglich
    In den Konfigurationsfeldern fĂŒr das gezielte Filtern wurde das Trennzeichen 'Semikolon' als ein nicht zugelassenes Sonderzeichen angezeigt, weswegen ein Filtern nicht möglich war.
  • Voicemailbox nahm Ruf nicht an
    Hatte eine Gruppe die Amtberechtigung 'Wie Teilnehmer' eingestellt und eine Voicemailbox zugeordnet, wurde ein externer Ruf mit Besetzt abgewiesen, obwohl die Amtberechtigung des Teilnehmers auf 'International' stand.
  • RaumĂŒberwachung deaktiviert
    Aus datenschutzrechtlichen GrĂŒnden wurde die RaumĂŒberwachung deaktiviert.
  • 'Follow-me' fĂŒr Gruppe war von extern nicht einrichtbar
    Das Einrichten von 'Follow-me' fĂŒr eine Gruppe von extern schlug fehl, wenn in der Programmierfunktion die Teilnehmer-PIN des Gruppenmitgliedes verwendet wurde.
  • Ansagen wurde mit StörgerĂ€uschen abgespielt
    Bei manchen Providern wurden automatische Ansagen durch einen zu hohen LautstÀrkepegel mit StörgerÀuschen wiedergegeben.
  • Profilsteuerung fĂŒr Gruppen wurde falsch angezeigt
    Ein einer Gruppe zugeordnetes profilgesteuertes Sperr-/Freiwerk, wurde im Konfigurationsmanager bei ausgewÀhlter Option 'Wie Teilnehmer' falsch angezeigt.
  • Default-Wert fĂŒr französische RufnummernĂŒbermittlung war fehlerhaft
    FĂŒr einen französischen ISDN-Anlagenanschluss stand der Default-Wert fĂŒr das Format der eigenen Rufnummer fĂ€lschlicher Weise auf "Nur DDI". Dies wurde jetzt auf "Nur MSN oder Kopfnummer und DDI" geĂ€ndert.
  • Hilfe fĂŒr automatische Zentrale angepasst
    Laut Hilfe konnten externe Rufe auf die automatische Zentrale bis zu 8 Minuten an der Zielrufnummer signalisiert werden. FĂŒr ISDN- und VoIP-EndgerĂ€te als Ziel weist die Hilfe darauf hin, dass der Ruf-Zeitraum auf maximal 3 Minuten begrenzt ist.
  • GesprĂ€chsabbruch bei Ruf ĂŒber Telekom SIP-Trunk
    Eine falsche Aushandlung von "comfort noise" fĂŒhrte zu einem GesprĂ€chsabbruch, wenn der Ruf ĂŒber ein Telekom SIP-Trunk-Amt gefĂŒhrt wurde.
  • Falsche RTP-VerschlĂŒsselung fĂŒr Handsets an COMfortel WS-IP/IP 1040
    Die RTP-VerschlĂŒsselung fĂŒr Handsets an den Basis-Typen COMfortel WS-IP und IP 1040 war standardmĂ€ĂŸig auf "Aus AdministrationSIPS/SRTP intern ĂŒbernehmen (Default)" gesetzt. Dies wurde auf "Nur unverschlĂŒsselt" geĂ€ndert.
  • Registrierungsstatus wurde fehlerhaft angezeigt
    Der Registrierungsstatus unter Monitoring > Status interne Teilnehmer wurde falsch angezeigt, wenn in den Teilnehmer-VoIP-Einstellungen die RTP-VerschlĂŒsselung auf "Nur unverschlĂŒsselt" geĂ€ndert wurde und diesem Teilnehmer noch keine MAC-Adresse zugeordnet war.
  • Eintrag im IP-Routing konnte nicht erstellt werden
    Wenn im IP-Routing eine neue Netzwerkadresse eingetragen wurde, konnte diese nicht gespeichert werden, da eine fehlerhafte Validierung vorlag.
  • CSV-Kontaktgruppe wurde falsch zur Auswahl angeboten
    Wenn eine CSV-Kontaktgruppe in Kontakte & Zuordnung importiert wurde, konnte sie fĂ€lschlicher Weise unter AdressbĂŒcher > Kontaktgruppenberechtigung als Kontaktgruppenfilter ausgewĂ€hlt werden.
  • Kontakte wurden nicht vollstĂ€ndig synchronisiert
    Nach dem Import wurden nicht alle Kontakte an das entsprechende Telefon ĂŒbertragen, wenn diese sofort einer Kontaktgruppe zugewiesen worden sind.
  • DNS-Server-Adresse wurde nicht vergeben
    Nach Einspielen einer Konfiguration oder nach einem Firmwareupdate konnte es passieren, dass als DNS-Server-Adresse 0.0.0.0 eingetragen war, auch wenn die Adressvergabe ĂŒber DHCP stattfinden sollte.